Das Pflaster in der Kitzinger Innenstadt ist ein bunter Mix. Das soll anders werden. Die grobe Richtung zeigt eine Testfläche nahe der Alten Mainbrücke.
Kitzingen besitzt ein Pflaster-Sammelsurium und viele Ecken, in denen der Belag marode ist. Grund genug für die Stadt, sich nach einem neuen Pflaster umzuschauen.
Ein Muster ist bereits gefunden und liegt als Präsentationsfläche – für Stadträte und Bürger – zur Besichtigung aus: Vor Schaufenstern des einstigen Spielwarengeschäfts Sinkel in der Schrannenstraße, unweit der Alten Mainbrücke, ziert ein helles Pflasterband den Gehsteig, dessen alter Belag weichen musste.
Das hier verlegte Material könnte sich künftig auch als selbst für Rollatoren problemloses Band durch die Innenstadt ziehen, so Oberbürgermeister Siegfried Müller vor wenigen Tagen im Verwaltungs- und Bauausschuss.
Wenn die Stadträte mit dem Pflaster einverstanden seien, werde dies künftig im Innenstadtbereich, vor allem für die Gehwege, verwendet. Einige Einsatzgebiete sind laut Hilmar Hein, Leiter des Tiefbauamts, bereits angedacht: beispielsweise der Übergang zwischen der HypoVereinsbank und der Luitpoldstraße 1 (Schweizergasse) oder der Übergang zwischen dem Landratsamt und dem Rathaus.
Ein späteres Einsatzfeld könnte auch der barrierefreie Gehstreifen sein, der vom neu gestalteten Vorplatz am Unteren Markt Richtung Rathaus und möglicherweise weiter zur Herrnstraße führen soll. Foto: Harald Meyer
1#googleAds#100x100