Druckartikel: Petition zur Wasserversorgung übergeben

Petition zur Wasserversorgung übergeben


Autor: Andreas Stöckinger

Geiselwind, Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Gelegenheit nutzte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel. Er überreichte der Barbara Stamm beim Kreisseniorentreffen die Petition zur Wasserversorgung.
Der Umschlag geht nach München zum Landtag: Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel überreichte die Petition für eine höhere Förderung beim Ausbau der Wasserversorgung an Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Links die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer, rechts Landtags-Abgeordneter Otto Hünnerkopf.


Die Gelegenheit nutzte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel. Er überreichte der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, beim Kreisseniorentreffen der CSU in Castell die Petition zur Wasserversorgung, die mehrere hundert Bürger der 2500-Einwohner-Gemeinde unterschrieben hatten. Nickel und die Geiselwinder wollen damit erreichen, dass die Fördersätze zum Ausbau der Wasserversorgung in der Gemeinde deutlich angehoben werden.

Geiselwind muss insgesamt rund 8,7 Millionen Euro dafür aufwenden, der Freistaat Bayern sicherte eine Förderung von 18 Prozent zu. Allerdings muss die Gemeinde 90 Prozent der Kosten in Vorausleistung erbringen, was viele Bürger erheblich belastet. Der zu zahlende Betrag der Grundstückseigentümer wurde auf fünf Raten gesplittet, die letzte ist im September fällig. Eine sechste könnte noch hinzu kommen, wenn alles abgerechnet ist.

Nun hofft Bürgermeister Nickel, dass seine Kommune aus dem bestehenden Fördertopf für so genannte Härtefälle, zu denen Geiselwind gehört, zusätzlich schöpfen kann. Der Landtag muss noch in seiner Legislaturperiode bis zu den Neuwahlen im Oktober über das Gaze entscheiden. „Ich hoffe, es tut sich was“, sagte Bürgermeister Nickel bei der Übergabe des Umschlags an Barbara Stamm. Sie wird die Unterlagen an die entsprechende Stelle weiter leiten.

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