Aufbruchstimmung und Tatendrang für das Jahr 2022 sowie Neuwahlen und Verabschiedung von langjährigen, stets engagierten Mitgliedern prägten die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Volkacher Blasorchester e.V., schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.  

Die Vorsitzende des Fördervereins, Stefanie Freibott, freute sich, dass die Musikerinnen und Musiker sich endlich wieder einmal in Präsenz sehen konnten. Trotz Corona hätte es in 2021 einige Highlights gegeben wie die Serenade des Symphonische Blasorchesters (SBO) am Weinfestplatz, das Kirchenkonzert im Oktober in Kitzingen, den Flohmarkt auf dem Musikschul-Parkplatz sowie den Volkacher Kabarett Sommer, an dem die Ehrenamtlichen des Verein mithelfen durften und so etwas Geld in die Vereinskasse spülten. „Einnahmen sind für unseren Verein überlebenswichtig, da wir immer laufende Kosten haben und sonstige Einnahmequellen  wie Weinfest, Jahreskonzert, Musikschultag und dergleichen Corona-bedingt komplett weggefallen sind.“

Die Vorsitzende betonte in ihrem Jahresbericht jedoch, dass sie positiv in die Zukunft blicke. Es sei für die Orchestermitglieder enorm wichtig, dass wieder Auftritte und Veranstaltungen stattfinden dürfen. „Denn das Musizieren in der Gemeinschaft, Menschen eine Freude zu bereiten – das sei das Ziel und der Wunsch aller.“

Die Vereinsvorsitzende dankte der Bläserjugend, die immer sehr engagiert zur Stelle sei und die Vereinsarbeit mit vielen positiven Ideen bereichere. Ein Dankeschön ging auch an die Mitglieder, Musikerinnen und Musiker, an den Musikschulleiter Philipp Klinger, an die beiden Dirigenten Armin Stawitzki und Manuel Scheuring, an Volkachs Bürgermeister Heiko Bäuerlein, an das Team der Vorstandschaft, an Ute Freibott, die sich immer um die Trachten für alle Orchester kümmere, an Johanna Hofmann und an die langjährigen Rechenschaftsprüfer Franz Josef Zwicker und Peter Haupt.

Der Leiter der Musikschule, Philipp Klinger, gab in seinem Bericht eine Übersicht über die Geschehnisse des Jahres (Stichworte Generationenwechsel, Corona), den Elementarbereich (Musikalische Früherziehung), der stark ausgebaut worden sei sowie die zahl- und erfolgreichen Teilnahmen an den Freiwilligen Leistungsprüfungen Junior 1, Junior 2, D1, D2, D3 sowie an der ersten und zweiten Runde des Kunstpreises der Jugend. Auch thematisierte er in einem kurzen Rückblick die vergangenen Konzerte im August und Oktober, wies auf den Start einer neuen Bläserklasse im Februar 2022 sowie auf das geplante und hoffentlich durchführbare Jahreskonzert 2021 hin.

Für den Dirigenten des Symphonischen Blasorchester (SBO), Manuel Scheuring, waren die wichtigsten Termine des Orchesters die Sommerserenade am Weinfestplatz und das Kirchenkonzert in Kitzingen. Das SBO freue sich schon sehr auf die kommenden Veranstaltungen.

Für das Nachwuchsorchester (NWO) und das Jugendblasorchester (JBO )berichtete deren Dirigent, Armin Stawitzki, und ging auf die schwierige, Corona-bedingte Lage der jüngeren Orchester ein. Er konstatierte, dass das Jahr recht ordentlich gelaufen, dass NWO derzeit „klein, aber fein“ sei. Beim JBO sei man mit 43 Musikern besetzt, allerdings seien in verschiedenen Registern Löcher zu verzeichnen. Er lobte die Musikerinnen und Musiker des NWO und JBO für deren Probenbeteiligung.  

Die turnusgemäßen Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorstand Stefanie Freibott, Zweiter  Vorstand Christian Zang, Dritter Vorstand Kerstin Pohli, Kassier Judith Stöcklein, Schriftführerin Renate Schneider. Beisitzer sind Anja Hirt, Felix Engert, Franziska Müller und Christian Schlier. Neu dabei als Beisitzer sind Julia Zang, Christiane Neubert, Anke Klöckner und Daniela Mahroug, neue Rechenschaftsprüfer sind Peter Kornell und Dieter Hörning.

Verabschiedet wurden Ute Freibott, Johanna Hofmann, Peter Haupt und Franz Josef Zwicker.