Frühjahrsputz auf der Mondseeinsel
Autor: Ralf Dieter
Kitzingen, Montag, 02. Mai 2016
Im Kitzinger Freibad laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison. Sechs bis sieben Wochen dauern die Vorbereitungen. Dann kann die Freibadsaison in Kitzingen starten. In diesem Jahr ist die Eröffnung am 7. Mai geplant.
Sechs bis sieben Wochen dauern die Vorbereitungen. Dann kann die Freibadsaison in Kitzingen starten. In diesem Jahr ist die Eröffnung am 7. Mai geplant.
Rainer Trabert bleibt ganz ruhig. Die gelieferten Ersatzteile für die Pumpe passen zwar nicht, aber es ist noch genügend Zeit bis zur Eröffnung. Seit fast 30 Jahren ist Trabert Bademeister im Kitzinger Freibad. Er kennt jeden Winkel, jedes Eck, jede Fliese im großen und im kleinen Becken. Ein paar falsch gelieferte Teile können ihn nicht erschüttern. „Wir kriegen schon alles rechtzeitig hin“, sagt er. „So wie jedes Jahr.“
Wir – das sind die Mitarbeiter vom Bauhof und von der Stadtgärtnerei und natürlich aqua-sole-Betriebsleiterin Verena Dambach. Bei ihr laufen die Fäden zusammen, sie ist für die Personaleinteilung und für die geplanten Veranstaltungen verantwortlich. „Wir suchen jedes Jahr neue Mitarbeiter“, sagt sie. Besonders in den Sommermonaten wird es mitunter eng. 2015 war dafür ein gutes Beispiel. Lange Öffnungszeiten, beide Kassen besetzt, reger Betrieb im Verkaufsladen, volle Becken: Alle Mitarbeiter waren gefordert, von früh bis spät. 1#googleAds#100x100
„Der Tag beginnt manchmal schon morgens um sieben mit den notwendigen Vorbereitungen“, erklärt Dambach. Die Becken müssen gesaugt, die Bänke gereinigt, die Holzplattform vom Entenkot befreit werden. Arbeit ist genug da. „Wir suchen sowohl Reinigungskräfte, als auch Kassenkräfte und Rettungsschwimmer“, erklärt die Betriebsleiterin. Eine neue Pächterin für den Kiosk hat sie gefunden. Nicole Bernd übernimmt für diese Saison.
Wie dringend der Bedarf für anderweitiges Personal ist? Dambach muss nicht lange überlegen. „Im Mai werden wir keine Probleme haben. Danach müssen wir mal schauen.“
Die Vorbereitungen auf die Eröffnung laufen trotz der Witterungsbedingungen weitgehend problemlos. Oliver Werner vom Bauhof manövriert den Hubsteiger geschickt an der Riesenrutsche entlang und säubert auf zwei bis zehn Metern Höhe die Außenwand des gelben Ungetüms. Zuerst mit einem Schrubber und Reinigungsmittel, später mit Hochdruck und Wasser. „Ein Jahr wird von außen sauber gemacht, das nächste von innen“, erklärt er. Seine Kollegen reinigen unterdessen mit Muskelkraft das große und kleine Becken. Die schadhaften Fliesen sind längst repariert worden, auch die Beregnungsanlage läuft wieder. Ein Teil der Umkleidekabinen wird neu gestrichen, die Stadtgärtner trimmen die Rasenflächen. „Ein paar Stolperfallen gibt es jedes Jahr“, sagt Trabert und deutet auf die Platten rund um das große Becken. Die Pflasterer wissen, was zu tun ist.