Darf LZR in Nordheim Sand und Kies gewinnen oder nicht? Am Montag wird in dieser unendlichen Geschichte vielleicht ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Noch immer ist nicht klar, ob die Kitzinger Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR) in der Nordheimer Au Sand und Kies abbauen darf. Allerdings scheint jetzt Bewegung in die Sache zu kommen. Ein für April angekündigter Besuch des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags wurde auf unbekannte Zeit verschoben, bestätigte Nordheims Bürgermeister Guido Braun.
Geschäftsführer informieren die Räte
Ein Grund für die Absage könnte der erste Tagesordnungspunkt der nächsten Gemeinderatssitzung sein. LZR wird den Nordheimer Gemeinderäten am Montag, 23. April, um 19.30 Uhr neue Informationen geben. Die Geschäftsführer Willi Lenz und Hermann Reifenscheid werden Abfahrtsmöglichkeiten für den beantragten Sand- und Kiesabbau vorstellen, sagte LZR-Pressesprecherin Elisabeth Ziegler auf Anfrage der Redaktion.
Der Abtransport von Sand und Kies aus dem Gelände zwischen Radweg und Main ist ein Knackpunkt. Problem: Die Zufahrt zur Kläranlage ist auf fünf Tonnen Maximallast beschränkt und kann die Schwerlaster nicht tragen.
Bliebe der Wasserweg, um die Rohstoffe aus der Au abzutransportieren. Doch der Main habe für die modernen Transportschiffe zu wenig Tiefe, schreibt LZR auf der Homepage. Dritte Möglichkeit wäre eine Abfuhrstrecke auf LZR-eigenen Grundstücken – doch bisher fehlten dem Unternehmen dazu etliche Flächen.
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