Die Erfolgsgeschichte der Tour de Müll im Kreis Kitzingen geht weiter: Seit 2011 fand in diesem Jahr die nunmehr sechste gemeinschaftliche Sammelaktion, zu der Kreisjugendring und die Kommunale Abfallwirtschaft vom Landratsamt Kitzingen eingeladen haben, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamts heißt. In 26 Gemeinden im gesamten Landkreis verteilt haben die Gruppen wieder alle Kräfte mobilisiert, um die Felder und Flure vom 1. bis zum 9. Oktober von Unrat aller Art zu befreien. Zum Abschluss der einwöchigen Kampagne lud Landrätin und Schirmherrin Tamara Bischof zu einem Abschlusstreffen in den Kitzinger Wertstoffhof ein.

Als die gemeinschaftliche Sammelaktion vor zehn Jahren erstmals an den Start ging, zählten die Verantwortlichen beim Kreisjugendring und bei der kommunalen Abfallwirtschaft knapp 1000 Teilnehmer. Bei der nunmehr sechsten Auflage in diesem Jahr gab es die Rekordteilnehmerzahl von 5100 meist Kindern und Jugendlichen, aber auch einigen Erwachsene.

Bei der aktuellen Kampagne nutzten besonders viele Schulen die beiden vergangenen Freitage und unternahmen statt eines Wandertages die Müllsammlung. Aber auch Horte und Kindergärten, Jugendtreffs, Sportvereine, Gruppen der kirchlichen Jugendarbeit, Naturschutzverbände, Jugendrotkreuz, Musikvereine und Jugendfeuerwehr haben ihren Beitrag geleistet, so die Mitteilung.

130 Sammelgruppen

Organisiert haben die Aktion mit den 130 Sammlergruppen aus dem Landkreis Kitzingen die Kommunale Abfallwirtschaft am Landratsamt mit Gabriele Richmond und Harald Heinritz zusammen mit der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings um Rebecca Haupt und Cornelia Grundler.

"Kinder und Jugendliche möchten sich engagieren und dafür danke ich sehr herzlich", wird Landrätin Tamara Bischof in der Mitteilung zitiert. Das Team der Kommunalen Abfallwirtschaft am Landratsamt Kitzingen war anschließend Ansprechpartner für die Entsorgung des gesammelten Mülls. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

Für die Sammelaktion stellte die kommunale Abfallwirtschaft am Landratsamt Kitzingen Warnwesten, Sammeleimer, Greifzangen, Abfallsäcke und Arbeitshandschuhe zur Verfügung.

Auch die jeweiligen Gemeinden unterstützten die Tour de Müll. Jede Gruppe wurde mit einer Brotzeit versorgt. Örtliche Bauhöfe, Landwirte, Naturschutzwächter, Handwerksbetriebe und auch viele Eltern und Großeltern, die ein Auto mit Hänger zur Verfügung stellten, waren ebenfalls wichtige Helfer, heißt es abschließend in der Mitteilung.