Investoren sind in Kitzingen gut aufgehoben
Autor: Siegfried Sebelka
Kitzingen, Dienstag, 23. Mai 2017
Von der Bürgerbräu bis zum Baywa-Lagerhaus, vom Marktcafé bis zur Oberen Bachgasse: In der Innenstadt ist eine ganze Reihe großer Baumaßnahmen im Gange.
Von der Bürgerbräu bis zum BayWa-Lagerhaus, vom Marktcafé bis zur Oberen Bachgasse: In der Innenstadt ist eine ganze Reihe großer Baumaßnahmen im Gange oder in der Planung. Bauamtschef Oliver Graumann stellte die wichtigsten in der Bürgerversammlung für die Innenstadt vor.
Gut 20 Besucher
„Es könnten ein paar mehr sein“, sagte Oberbürgermeister Siegfried Müller mit Blick auf die gut 20 Kitzinger. Die hatten sich in der Alten Synagoge gleichmäßig zwischen dem in gleicher Stärke angetretenen Stadtrat verteilt. Wer da war, hat einiges erfahren. Auch von Projekten, die bisher nur hinter verschlossenen Türen gehandelt wurden.
Langer Leerstand
Dass das lange leer stehende und 2004 bei einem Großbrand stark ramponierte Gebäude in der Oberen Bachgasse 26 einen Investor gefunden hat, zum Beispiel. „Noch vor der Sommerpause soll der Kaufvertrag unterschrieben sein“, sagte Graumann. Ein Würzburger plane in der ehemaligen Gassner-Brauerei ein „sehr ambitioniertes Vorhaben“.
Die Bruchsteinfassade des Gebäudes soll stehen bleiben, dahinter im Erdgeschoss Räume für Dienstleister entstehen und darüber Wohnungen.
Graumann stellte die Projekte von privaten Investoren vor, die gerade im Laufen sind oder noch in Planung. „Kitzingen ist für Investoren interessant geworden“, sagte der Chef des Bauamts, das den Investoren als Dienstleister zur Seite stehe. „Die Investoren sind bei uns gut aufgehoben“, sagte Graumann und zählte die Projekte auf:
Die Vorhaben
Bürgerbräu: Die Bauarbeiten für 38 Wohneinheiten in den Kitzinger Brauhöfen laufen. Noch 2017 sollen erste Einheiten bezugsfertig, Ende 2018 das Projekt abgeschlossen sein.
Glauberstraße 7: 31 Wohneinheiten sind auf dem Gelände des ehemaligen BayWa-Silos vorgesehen. Fertigstellung auch hier im Lauf des Jahres 2018. Ob die Straße für das Bauprojekt in Richtung Diakoniegebäude verlegt wird, ist zwar vom Investor gewollt, aber noch nicht entschieden.