Holz wird wieder verstrichen
Autor: Gerhard Krämer
Seinsheim, Dienstag, 21. November 2017
Rund 5500 Euro Überschuss beinhaltet der Forstbetriebsplan 2018 für den Gemeindewald des Marktes Seinsheim. Diesen genehmigte der Gemeinderat einstimmig.
Rund 5500 Euro Überschuss beinhaltet der Forstbetriebsplan 2018 für den Gemeindewald des Marktes Seinsheim. Diesen genehmigte der Gemeinderat einstimmig.
Achim Volkamer vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen betreut den Gemeindewald und stellte wie die Jahre zuvor den Räten am Montagabend den Forstbetriebsplan vor.
Auf der so genannten Ebene sollen 70 Festmeter Eichen entnommen und 15 000 neue Bäume (Kosten: 22 200 Euro) gepflanzt werden. Für die Wiederaufforstung gibt es Zuschüsse in Höhe von rund 21 250 Euro.
Bei der Frage,ob die Eichenkronen verstrichen werden sollen, entspann sich eine kontroverse Diskussion. Während Bürgermeister Heinz Dorsch wenig Sinn im Verstrich, sprich dem Verkauf, sah, weil seines Wissens nach unter den Seinsheimern wenig Interesse derzeit an Holz bestehe, sprach sich die überwiegende Mehrheit dafür aus.
An kleineren Maßnahmen ist zum Beispiel noch die Anlage einer Streuobstwiese mit Walnussbäumen auf Iffigheimer Gemarkung. Über die Vertragsnaturschutzprogramme Mittelwald sowie Biotopbäume und Totholz werden Fördergelder von rund 15 000 Euro erwartet. Insgesamt betragen die Ausgaben 32 600 Euro, die Einnahmen 38 100 Euro.
Sein Einvernehmen erteilte der Gemeinderat dem Antrag zum Bau eines Einfamilienhauses in Seinsheim Am Torhaus. Die Familie muss auf eigene Kosten für eine Zufahrt sorgen, was laut Bürgermeister Heinz Dorsch geregelt worden sei. Für die Kläranlage ist ein neues Gebläse notwendig. 4667 Euro soll dies kosten.
Die Sanierung des Backhäusle in Wässerndorf hat 22 707 Euro gekostet, 13 170 Euro habe es Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung gegeben, informierte Bürgermeister Dorsch, der von „gut angelegtem Geld“ sprach, da eifrig darin gebacken werde.