Glückwunsch zum 104. Geburtstag, Willi Herlt!
Autor: Peter Pfannes
Volkach, Freitag, 28. Juli 2017
Willi Herlt aus Volkach feierte am Freitag seinen 104. Geburtstag. Aus Düsseldorf kam er als Vierjähriger an den Main. Nach wie vor gehört sein Herz dem Fußball.
Willi Herlt aus Volkach feierte am Freitag seinen 104. Geburtstag. Es gratulierten seine Ehefrau Elisabeth, die drei Töchter mit ihren Familien, darunter vier Enkelkinder und zwei Urenkel. Bürgermeister Peter Kornell überreichte Volkachs ältestem Einwohner das Gratulationsschreiben von Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer samt Porzellanschale und Bocksbeutel. Für die Kirchengemeinde gratulierte Pfarrer Johannes Hofmann.
In die Fußstapfen des Vaters getreten
Herlt kam am 28. Juli 1913 in Düsseldorf zur Welt. Als er vier Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern und den beiden älteren Geschwistern an die Volkacher Mainschleife. Nach dem Schulabschluss trat er in die Fußstapfen seines Vaters und wurde Schmied. Als Schmiedemeister war er bis zum Eintritt in den Ruhestand in der eigenen Schmiede in der Alten Obervolkacher Straße aktiv.
Im Zweiten Weltkrieg wurde er von 1938 bis 1948 als Soldat vor allem in Polen und Russland eingesetzt. In Sibirien geriet er in Gefangenschaft. 1950 heiratete er die aus der Eifel stammende Elisabeth Weinand in Volkach. Aus der Ehe gingen mit Doris, Monika und Kerstin drei Töchter hervor. In seiner Freizeit spielte Herlt früher leidenschaftlich gerne Fußball beim VfL Volkach.
Als Torwart war er eine wichtige Stütze des Teams. Viele Jahre machte er sich als Abteilungsleiter Fußball beim VfL verdient. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass ihm seine Spieler von einst – selbst schon Senioren – zum Geburtstag gratulierten. Fußball im Fernsehen und kleinere Spaziergänge sind seine Hobbys. Am liebsten sitzt er auf dem Bänkchen vor dem Haus und plaudert mit den Nachbarn.