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Gesundheitstag: Klein aber fein kommt an


Autor: Hartmut Hess

Kitzingen, Sonntag, 05. Februar 2017

Der Angebots-Mix war gut und die Atmosphäre ungezwungen bei der Premiere des Gesundheitstages im Stadtteilzentrum Siedlung. Was es zu entdecken gab:
Der erste Gesundheitstag in der Kitzinger Siedlung kam gut an. Am Stand der Caritas berieten Fachfrauen die Besucher über den Umgang mit Demenz. Zu diesem Thema referierte Mitorganisatorin Alexandra Schäfer in einem Vortrag. FOTOs: Hartmut Hess


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Gesundheitstag
Gesundheitstag
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Damen ließen sich maniküren. Angehörige informierten sich bei Beratungsstellen. Kinder führten das Pony Ivina aus. Fachleute gaben den Besuchern gute Tipps für den Alltag. Der Angebots-Mix war gut sortiert und die Atmosphäre ungezwungen bei der Premiere des Gesundheitstags am Samstag im Stadtteilzentrum Siedlung.

Gut organisiert

„Das ist sehr gut organisiert und der Rahmen passt, die Veranstaltung ist klein aber fein“, lobte Psychotherapeut Hinnerk Vinzent.

Mitorganisatorin Christina Dümler-Karwath ist Krankenschwester und Weiblichkeitspädagogin. Sie hielt einen Vortrag über die Wechseljahre. Was sich erst wenig spektakulär anhörte, war doch interessant. Denn die Männer erfuhren, dass auch sie in die Wechseljahre kommen. Dei Referentin verriet Details, wie die Rolle des männlichen Hormons Testosteron, das auch in geringem Maß im Frauenkörper vorhanden ist. „Dieses Testosteron gibt uns Frauen die Durchsetzungsfähigkeit und dieses Hormon ist die Ursache dafür, wenn wir mal biestig sind“, schilderte die Referentin.

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Sie plauderte manche Geheimnisse aus, schränkte dann aber ein: „Eine Gebrauchsanweisung für Männer habe ich nicht.“

Große Bandbreite

Hannelore und Hinnerk Vinzent referierten über die Thesen der Hildegard von Bingen. Mitorganisatorin Alexandra Schäfer klärte über den Umgang mit Demenz auf. Wie man richtig sitzt, veranschaulichte Sebastian Beck und die Diplom-Ökotrophologin Thea Schlesinger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten sprach zum Thema „Genussvoll mitten im Leben“ .

Kontakte geknüpft

Was auffiel war, dass die Aussteller auch untereinander immer wieder ins Gespräch kamen und Kontakte knüpften. Dieser Nebeneffekt blieb den Organisatorinnen nicht verborgen und war auch gewollt. An den Ständen im Stadtteilzentrum erfuhren die Gäste viel darüber, was der Mensch seinen Haaren, dem ganzen Körper, der Seele Gutes tun und sein Wohlbefunden heben kann.

Erstaunliche Vielfalt

Es war erstaunlich, was es in der Siedlung alles auf dem Gesundheitssektor gibt. „Dieses Potenzial wollten wir zeigen und unsere Siedlung in ein positives Licht rücken“, betonten Alexandra Schäfer und Christina Dümler-Karwath, die privat den Gesundheitstag organisiert hatten.

Dank für Unterstützung

Sie hoben die Unterstützung durch die Quartiermanagerin Sandra Aufenanger hervor und dankten Oberbürgermeister Siegfried Müller für die Kostenlose Überlassung des Zentrums. Der Verein Gegenüber übernahm die Bewirtung. Mit den Spenden der Aussteller kam ein Geldbetrag zusammen, der der Lebenshilfe und dem Verein Gegenüber zugute kommen wird.