Die erste Sitzung des neuen Gremiums in Abtswind machte deutlich, dass sich im Gemeinderat einiges getan hat. Gleich fünf neue Räte hieß Bürgermeister Jürgen Schulz willkommen.

Im Saal des Haus des Gastes legten Katharina Baumann, Tobias Fink, Maximilian Fuchs, Konrad Hespelein und Holger Lenz den Amtseid ab.

Elisabeth Zehnder neu als dritte Bürgermeisterin

Daneben wurden die Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt und die einzelnen Aufgabenbereiche verteilt. Neue dritte Bürgermeisterin ist Elisabeth Zehnder, die künftig mit dem wiedergewählten zweiten Bürgermeister Jürgen Bünnagel das Ortsoberhaupt vertritt.

Der nebenberuflich tätige erste Bürgermeister erhält 2929,52 Euro plus 150 Euro als monatliche Pauschale. Ihm stehen 30 Tage Urlaub zu. Der zweite Bürgermeister bekommt wie bisher 174,18 Euro. Bei Vertretung des Ortschefs werden 70 Euro pro Tag bezahlt. Die dritte Bürgermeisterin erhält monatlich 50 Euro und 25 Euro als Aufwandsentschädigung.

Festgelegt wurden die Ausschüsse: Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören Jürgen Bünnagel, Heiko Därr und Katharina Baumann an. In der Gemeinschaftsversammlung vertritt Bünnagel die Gemeinde neben dem Bürgermeister, der beim Schulverband und in der Sing- und Musikschule als alleiniges Mitglied für Abtswind sitzt. In der Vollversammlung der AG Dorfschätze ist neben Schulz noch Zehnder vertreten. Sie wird auch als zusätzliche Standesbeamtin fungieren.

Segen zum Beginn der Wahlperiode hat Tradition

Die einzelnen Ressorts nach ihren Beauftragten: Konrad Hespelein (Energie), Maximilian Fuchs (Feuerwehr), Heiko Därr (Fremdenverkehr), Katharina Baumann, Konrad Hespelein (Haus des Gastes), Tobias Fink, Elisabeth Zehnder (Jugend), Jürgen Bünnagel (Kindergarten, Altes Schulhaus und Arbeitssicherheit), Tobias Fink (Medien), Konrad Hespelein (Schwimmbad), Holger Lenz (Wald und Flur, Friedhof, Ortsverschönerung), Maximilian Fuchs (Wasserwacht). Beim Thema Senioren unterstützt Brunhilde Höfer den Rat.

In Abtswind hat das geistliche Wort zu Beginn der Wahlperiode Tradition. Zum Abschluss der Sitzung sprach Pfarrerin Beate Krämer ein kurzes Segensgebet für den neuen Gemeinderat: Das Gremium, das nun die Geschicke der Gemeinde lenkt, möge gerecht und hilfsbereit handeln, gab sie den Gewählten mit auf den Weg.