Druckartikel: Für eine gerechte Gesellschaft

Für eine gerechte Gesellschaft


Autor: Von unserem Mitarbeiter Ralf Weiskopf

, Montag, 27. Januar 2014

Mit einer humorvollen und engagierten Rede begeisteret Franz Maget beim Neujahrsempfang der Kreis-SPD in Kitzingen. Er sprach zu den Themen Engagement als wichtiger Bestandteil unserer Demokratie, Europa als Garant für Frieden und Wohlstand und rief die Bürger auf, sich für eine „anständige und gerechte Gesellschaft“ zu engagieren, in der „Oben“ und „ Unter“ nicht so weit auseinanderliegen.
Der Dank der Genossen: Mit der unterfränkischen Währung Bocksbeutel bedankten sich der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Gerald Möhrlein, die Oberbürgermeisterkandidatin der SPD Astrid Glos (von links) und der SPD Kreisvorsitzende Heinz Galuschka (rechts) beim Hauptredner des Neujahrsempfangs in Kitzingen, Franz Maget.


Mit einer humorvollen und engagierten Rede begeisteret Franz Maget beim Neujahrsempfang der Kreis-SPD in Kitzingen. Er sprach zu den Themen Engagement als wichtiger Bestandteil unserer Demokratie, Europa als Garant für Frieden und Wohlstand und rief die Bürger auf, sich für eine „anständige und gerechte Gesellschaft“ zu engagieren, in der „Oben“ und „ Unter“ nicht so weit auseinanderliegen.

Rund 120 Ehrengäste wollten den ehemaligen SPD-Fraktionschef und Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags in der Rathaushalle erleben. Zum Auftakt der Veranstaltung blickte die SPD-Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters, Astrid Glos, auf das Weltgeschehen des vergangenen Jahres zurück, erinnerte an den 150. Geburtstag der SPD, die Neuwahl des Papstes, den Tod von Nelson Mandela, die Bundes- und Landtagswahlen, aber auch die NSA-Affäre.

Neben diesen Großereignissen seien es aber die persönlichen Erlebnisse jedes Einzelnen gewesen, die 2013 prägten, so Glos. Schönes und Enttäuschendes sei darunter gewesen und nicht alles, was man sich erhoffte, sei eingetreten. Alles, was jeder Einzelne im Kleinen erreiche, präge unsere Gesellschaft. Deshalb sei es wichtig, aufeinander zuzugehen und demokratische Ziele gemeinsam zu verfolgen. Glos forderte dazu auf, am familienfreundlichen Landkreis weiter zu arbeiten, allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen auf Bildung und ein gutes Leben zu ermöglichen, Arbeitsplätze zu erhalten, ein Augenmerk auf Senioren und Pflegende zu richten und die Inklusion und Integration weiter voran zu treiben. „Im Jahr 2014 können alle gemeinsam und jeder Einzelne im Kleinen einen Beitrag dazu leisten, dass dies gelingt.“

Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib nannte die Konversion, die Energiewende, die Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen in allen bayerischen Regionen und die ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen als Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Es dürfe in Bayern nicht nur Leuchtturmprojekte geben, so Halbleib.

Maget erwies sich als Verfechter eines gemeinsamen Europas. Er beklagte das geringe Interesse der deutschen Bevölkerung an den Europawahlen. Europa sichere uns Frieden, Freiheit und Wohlstand, so Maget. Er warnte vor Versuchen, die Länder Europas auseinanderzudividieren. Er rief dazu auf, sich in politischen Parteien zu engagieren, auch wenn man keine Partei finden werde, mit der man einhundertprozentig übereinstimme. Das Engagement der Bürger in Politik und Ehrenämtern seien die wichtigsten Grundlagen von Demokratie, für die weltweit Menschen kämpfen und ihr Leben lassen.

An alle Ehrenamtlichen gewandt sagte Maget abschließend: „Machen Sie weiter so. Es ist ein Geschenk, helfen zu können.“