Freitags-Fragen: Frühreife Erdbeeren
Autor: Frank Weichhan
Kitzingen, Donnerstag, 26. Mai 2016
Freitags-Fragen Thomas Riehl ist Obstanbau-Berater beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen sowie ehrenamtlicher Geschäftsführer der Fränkischen Obstbauern. Fragen an den Fachmann zum Obstjahr 2016.
Thomas Riehl ist Obstanbau-Berater beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen sowie ehrenamtlicher Geschäftsführer der Fränkischen Obstbauern. Fragen an den Fachmann zum Obstjahr 2016.
Thomas Riehl: . . . nur ein Anfang. Richtig gut wird's ab der zweiten Schale.
Wie viel Erdbeeren-Anbaufläche gibt es in Bayern?Riehl: Die Erdbeere ist mit rund 2400 Hektar die wichtigste Obstkultur in Bayern.
Riehl: Auf Unterfranken entfallen etwa 300 Hektar. Die größten Erdbeerflächen liegen in Niederbayern.
Riehl: Umgerechnet werden etwa acht Millionen Erdbeerschalen jährlich in Unterfranken geerntet.
Stimmt es, dass die Erdbeere in Unterfranken besonders früh reif ist?Riehl: Ja, unser Gebiet gehört, neben Oberrheinebene und Neckartal, zu den wärmsten Gegenden Deutschlands. Das bedingt die frühe Reife.
1#googleAds#100x100 Wie verlief das Frühjahr für die Erdbeeranbauer?Riehl: Recht nervenaufreibend. Ende April gab es während der Blüte einige Frostnächte. Zum Schutz mussten die Erdbeeren abends immer wieder zugedeckt werden.