Urlaubsreif!: Die Sache mit dem Kartoffelsalat

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Urlaubsreif!: Meine Nächte mit dem Hühnergott
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Sommerliche Randnotizen (Teil 5): Weiß jemand da draußen zufällig, wann der erste Weihnachtsmarkt aufmacht?

Sommerliche Randnotizen (Teil 5): Weiß jemand da draußen zufällig, wann der erste Weihnachtsmarkt aufmacht?

Und wo man endlich an ein gepflegtes Glühweinchen kommt?

Müsste ja bald so weit sein. Zumindest hört man ständig, dass in diesem Jahr alles einige Wochen früher ist als sonst.

Oder einfacher gesagt: Der Mai ist der neue Juni, der August der neue Oktober. Und der Dezember weiß nicht was er will, weil er ja der frühere April war. Manche behaupten sogar, dass nicht mal mehr Wetter ist, seit Kachelmann nicht mehr ran darf.

Diesen Sommer ist alles so durcheinander, dass es nicht einmal für einen richtigen Sommerhit gereicht hat. Klar, da gibt es „Auf uns“ von Andreas Burani – aber das läuft unter WM-Hit.

Wer sich ein bisschen im Internet nach Sommerhit-Vorschlägen umschaut, landet bei Liedern, die ähnlich grauenvoll sind . . . wie Tunnel-Ohrringe bei Männern . . . wie Promi-Big-Brother auf Sat 1 . . . wie Oktober im August.

Einer der Möchtegern-Hits heißt „Glück auf – Wir müssen aufhören weniger zu trinken“, vorgetragen von „Sabbotage & Deejay Biene“.

Noch ein wenig fantasievoller erscheint uns das Lied „Dicke Titten, Kartoffelsalat“ von einem Menschen, der sich Ikke Hüftgold nennt. Dem Vernehmen nach handelt es sich um einen Ohrwurm-Virus aus Mallorca, der nach Deutschland eingeschleppt wurde.

Wobei der Virus vor allem beweist, dass Blödheit ansteckend ist.

Wir halten also fest: Im Land des Weltmeisters gibt es zwar seltsamen Kartoffelsalat, dafür aber keinen Sommerhit.

Wie gesagt: Wird höchste Zeit, dass es endlich Glühwein zu kaufen gibt. Weil so viel Mist nicht anders zu ertragen ist. Wie es aussieht, müssen wir tatsächlich aufhören, weniger zu trinken.

Fortsetzung Folgt