Margarete Will, geborene Brenner in Albertshofen feierte im Kreise ihrer Familie, Verwandten und Freunden 95. Geburtstag.
Margarete Will, geborene Brenner in Albertshofen feierte im Kreise ihrer Familie, Verwandten und Freunden 95. Geburtstag.
Zum Gratulieren waren auch Bürgermeister Horst Reuther und Pfarrer Otto Gölkel gekommen. Die Jubilarin ist ein echtes Höpper-Urgewächs und wurde am 20. Januar 1923 geboren, genau wie ihr Mann Hans Will, dem sie am 1. April 1951 in der St. Nikolauskirche das Ja-Wort gab. Seit 28 Jahren ist Margarete Will Witwe.
„Das tägliche Fahrradfahren hielt mich fit, die Gartenarbeit ist für mich die beste Medizin und wie ein Jungbrunnen“, erzählt sie voller Begeisterung. Doch im vergangenen Jahr ist sie beim Absteigen vom Fahrrad gefallen, erlitt einen Oberschenkelhalsbruch hat seitdem eine künstliche Hüfte. „Jetzt bin ich halt vom Fahrrad auf den Rollator gekommen“, stellt sie mit einem herzlichen Lachen fest.
Doch die Jubilarin versorgt weiterhin ihren großen Garten. Bohnen, Gurken, Salat, Karotten, Blumenkohl, Radieschen und viele Küchenkräuter wachsen darin. Sämtliche Sorten eines Bauerngartens gedeihen dort unter ihrer Pflege.
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Ein Leben lang hat sie für ihre Familie gesorgt. Täglich kocht sie für die berufstätige Tochter Erika und Schwiegersohn Werner das Mittagessen.
„Manchmal kommen spontan auch weitere Familienmitglieder dazu, dann hole ich eben noch ein paar Kartoffeln, putze etwas mehr Salat und mache Geröstete dazu – man muss halt improvisieren können“, strahlt sie übers ganze Gesicht. Handarbeiten wie Stricken und Häkeln gehen ihr von der Hand und sie besitzt eine poetische Ader. „An unserer Hochzeit vor sieben Jahren trug sie auswendig ein langes Gedicht vor“, schmunzelt Enkel Bernd, während die beiden Urenkel Jonas und Lukas liebevoll ihre Uroma begrüßen. Text/Foto: Elli Stühler