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Dieter Brunner will in Kleinlangheim Bürgermeister werden


Autor: Weiskopf Ralf

, Montag, 16. Dezember 2013

Was bereits angekündigt war, ist seit Sonntag amtlich: Der 47-jährige Verwaltungsfachwirt Dieter Brunner will Bürgermeister in Kleinlangheim werden. Er kandidiert für die Liste CSU/Freie Bürger Kleinlangheim und erhielt 100 Prozent der abgegeben Stimmen.
Der 47-jährige Verwaltungsfachwirt Dieter Brunner wurde am Sonntagabend einstimmig als Kandidat der CSU/Freie Bürger Kleinlangheim, für das Amt des Bürgermeisters nominiert.


Was bereits angekündigt war, ist seit Sonntag amtlich: Der 47-jährige Verwaltungsfachwirt Dieter Brunner will Bürgermeister in Kleinlangheim werden. Er kandidiert für die Liste CSU/Freie Bürger Kleinlangheim und erhielt 100 Prozent der abgegeben Stimmen. 33 Bürger waren zur Nominierungsversammlung in das Gasthaus „Zum Bären“ gekommen. Stimmberechtigt davon waren zehn CSU-Mitglieder.

Brunner, der bereits zum zweiten Mal antritt und 2008 gegen den noch amtierenden Bürgermeister Roland Lewandowski knapp unterlag, trifft bei der Wahl am 16. März 2014 auf die Kandidatin der Freien Wähler, Gerlinde Stier.

Brunner gehört dem Gemeinderat seit zwei Amtsperioden an und wurde am Sonntag gleichzeitig auf Listenplatz eins der ebenfalls einstimmig beschlossenen Liste der Gemeinderatskandidaten gesetzt. Auf den Plätzen folgen die amtierenden Ratsmitglieder Hans Braun, Werner Kraus und Rudolf Federsel.

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Der gebürtige Kleinlangheimer Brunner ist verheiratet, Vater zweier Kinder und als stellvertretender Geschäftsleiter der Stadt Mainbernheim verantwortlich für die Finanzen und Standesbeamter. „Ich weiß, wie der Hase läuft, wenn es beispielsweise um Zuschüsse geht“, warb Brunner mit seinem Verwaltungswissen um Zustimmung. Brunner ist seit 25 Jahren aktiv im Vorstand des Sportvereins und hat sich maßgeblich beim Bau des zweiten Sportplatzes und dem Anbau am Sportheim engagiert. Ende der 90er Jahre stemmte er in alleiniger Verantwortung das Weinfest.

Der Kandidat kann auf 34 Jahre aktiven Feuerwehrdienst zurückblicken. 20 Jahre war er dort Jugendwart und ist heute Jugendleiter und Gruppenführer. Seit 1996 ist er Mitglied im Vorstand des Kirchenburgvereins. Er könnte noch mehr aufzählen, so Brunner. Die meisten wüssten, was er in den vergangenen 30 Jahren für Kleinlangheim geleistet habe. „Ich bin CSU-Mitglied, aber ich stehe hier nicht als Schwarzer, sondern als Dieter Brunner.“

Er kenne alle Abläufe in Ämtern und Behörden und habe in 31 Jahren Dienstzeit mit acht verschiedenen Bürgermeistern zusammengearbeitet. „Ein Bürgermeister muss viele Qualifikationen haben und soll nicht von der Verwaltung geleitet werden, sondern muss die Verwaltung und die Gemeinde leiten“, sagte Brunner.

Ein Bürgermeister müsse wirtschaftlich handeln und denken können, Kleinlangheim selbstbewusst nach außen vertreten, zuhören und entscheiden können, so der Kandidat. Daneben brauche ein Bürgermeister Ideen, Tatkraft, Menschenkenntnis und Lebenserfahrung.

„Liebe Freunde, ich verspreche euch nichts, was ich nicht halten kann und ich komme mit keinem Koffer voll Patentrezepten.“
Dieter Brunner (CSU), Bürgermeisterkandidat

Für den Fall seiner Wahl kündigte Brunner die Sanierung von Straßen und Plätzen im Rahmen der Dorferneuerung an. Hier sei seit 20 Jahren nichts geschehen. Schon lange sei bekannt, dass die Kanalisation marode sei und die Gemeinde die Auflage habe, diese bis 2020 in Ordnung zu bringen.

Es gebe viele Baustellen im Ort und seinen Ortsteilen, sagte Brunner. Er nannte unter anderem die energetische Sanierung der Schule, den Kindergarten und den Friedhof. Kleinlangheim brauche eine familienfreundliche Grundstückspolitik. Er setze auf Seniorenfreundlichkeit, eine engagierte Jugendarbeit und eine verlässliche Kinderbetreuung, sagte Brunner.

Sein besonderes Anliegen sei die Verbesserung des Umgangstons im Kleinlangheimer Gemeinderat und gegenüber den Bürgern, sagte Brunner unter Beifall. „Demokratie statt Monarchie“ lautete dabei sein Schlagwort.

„Liebe Freunde, ich verspreche euch nichts, was ich nicht halten kann und ich komme mit keinem Koffer voll Patentrezepten“, sagte der Kandidat. Zuhören, verstehen und dann gemeinsam Lösungen zu entwickeln seien seine Stärke.

Auf den weiteren Listenplätzen wurden nominiert:

Manfred Riedl, Wolfgang Ruft, Anette Zink, Simon Wolf, Rainer Bock, Hartmut Dürr, Kai Scheidler, Bruno Hörner, Helmut Hopfengart, Sven Radler, Sabine Umbeer, Nico Braun, Volker Gierth, Norbert Zink, Fritz Gundel, Erwin Meyer (jun.), Sigrid Gierth, Wolfgang Uhl, Helmut Hofmann und Michael Braun.

Als Nachrücker kandidieren Harald Schütz, Gerhard Brügel und Walter Swetlik.

Der jüngste Kandidat ist 18, die älteste Kandidatin 71 Jahre alt.