Die Weltumradler haben es geschafft!
Autor: Frank Weichhan
Kitzingen, Donnerstag, 22. Dezember 2016
Im Herbst 2011 sind sie losgeradelt, dann ging es um die Welt durch 30 Länder. Jetzt sind die Kitzingerin Annika Wachter (30) und Roberto Gallegos Ricci (33) zurück.
Im Herbst 2011 sind sie in ihrem Studienort Bremen losgeradelt, dann ging es einmal um die Welt durch 30 Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland, Türkei, Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisien, China, Laos, Thailand, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Indonesien, Australien, Neuseeland, Tonga, USA, Kanada, Mexiko, Spanien, Frankreich und wieder Deutschland. Am Mittwoch sind die Kitzingerin Annika Wachter (30) und Roberto Gallegos Ricci (33) – nach der Hochzeit im April dieses Jahres inzwischen als Ehepaar – wieder am Ausgangsort in Bremen eingetroffen.
Annika Wachter: Seit Anfang Dezember, kurz vor Nikolaus.
Wie war der Rest der Reise?Wachter: Wir sind begeistert. Sogar das Wetter hat einigermaßen mitgespielt. Wir haben viele Städte besucht, die wir noch nicht kannten, viele neue Freundschaften geschlossen und ganz viele Weihnachtsmärkte besucht. Die Weihnachtsmärkte machen das Radeln im Winter dann doch wieder interessant.
Wachter: Am Mittwoch in Bremen, wo alles begann.
Wachter: Ich bin ein bisschen verloren in Sachen deutsche Musik, Filme und Kultur der vergangenen fünf Jahre. Ich sehe viel mehr Bio-Produkte überall. Und ich werde ständig gesiezt, was ich etwas verwirrend finde.
Was steht jetzt alles an – von Behördengängen bis Bewerbungen?Wachter: Um Behördengänge werden wir nicht herum kommen. Momentan sind wir auf Arbeitssuche, wir suchen im ganzen Land. Und dann wird irgendwann ein Umzug anstehen, vom Zelt in eine Bleibe mit Wänden und Dach. Das wird alles ziemlich spannend.
Könnte schwer werden, wieder in den Alltag zu kommen . . .Wachter: Im Winterquartier in Neuseeland ging es eigentlich ganz flott, wir sind recht anpassungsfähig geworden und gewöhnen uns schnell an neue Situationen. Ob das aber dieses Mal genauso läuft, wird sich wohl in den nächsten Wochen und Monaten herausstellen.