Der Finanzausschuss des Stadtrats lässt für eine neue Schließanlage für städtische Gebäude Angebote einholen.
Der Finanzausschuss des Kitzinger Stadtrats befasste sich jüngst mit folgenden Themen:
- Die Stadt stellt die Schließanlagen ihrer öffentlichen Gebäude nach und nach auf elektronische Systeme um. Das hat den Vorteil, dass bei Verlust eines Transponders, so heißen die elektronischen Schlüssel, nur der verlorene inaktiv gestellt wird. Alle anderen behalten ihre Funktion. Somit muss nicht mehr die ganze Schließanlage ausgetauscht werden. Der Finanzausschuss beschloss, dass die Stadt dafür einen Kosten- und Zeitplan einholt. Bei dieser Gelegenheit wünschte sich Manfred Marstaller (UsW), dass die Ausgabe von Generalschlüsseln für öffentliche Gebäude künftig restriktiv gehandhabt wird.
- Die Katholische Kirchenstiftung St. Johannes erhält für die Generalsanierung der Kirchenorgel in der Pfarrkirche St. Johannes einen Zuschuss von zehn Prozent, maximal von 9000 Euro. Astrid Glos (SPD) hatte angeregt, den Zuschuss zu erhöhen, da die Kantoren wertvolle Arbeit leisteten und das Instrument das Kulturangebot der Stadt bereichere. Aber sie erhielt Gegenwind aus dem Gremium, das sich dafür aussprach, alle Antragsteller gleich zu behandeln. Und das bedeutet, dass die Stadt maximal zehn Prozent Zuschuss zahlt. Dieses Regelung wird nun auch beibehalten, um keinen zu bevorteilen oder zu benachteiligen.
- Die Erweiterung des Skaterparks an den Bleichwiesen ist abgeschlossen; die Geräte sind übergeben worden. Dafür hat die Stadt letztlich 61 500 Euro ausgegeben, weil der Transport und Umbau teurer kam als erwartet. Die Verwaltung hatte rund 50 000 Euro geplant. Der Ausschuss bewilligte die Mehrausgabe von 11 500 Euro.
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