Über zahlreiche erfreuliche Entwicklungen wurden die Mitglieder des Diakonischen Werks Kitzingen bei der Mitgliederversammlung informiert. Vorstand und Ausschuss konnten sich ein Bild machen vom Fortschritt der Bauarbeiten der neuen Küche und der Tagespflege neben dem bestehenden Haus Mühlenpark in der Kitzinger Siedlung. Auch die Bilanzen der letzten Jahre fielen positiv aus, teilt die Diakonie per Presseschreiben mit 

Geschäftsführer Jochen Keßler-Rosa berichtete jeweils von Überschüssen. Diese sollen als Polster für schwierige Zeiten dienen. Damit sollen auch die Anlaufkosten für Küche und Tagespflege finanziert werden. Die Küche soll noch im Herbst ihren Betrieb aufnehmen, die Tagespflege zur Jahresmitte 2022 bezugsfertig sein. Weitere große Projekte sind die Zukunft von Haus Mainblick und der Bau eines dritten Pflegeheims im Umland von Kitzingen.

Kreative Wege der Beratung wegen Corona

Dass die Diakonie nicht nur in der Altenpflege mit den bestehenden Heimen und der Sozialstation aktiv ist, zeigten dem Pressetext zufolge weitere Berichte: Gemeinsam mit der Caritas und im Kontakt mit der Stadt Kitzingen betreibt die Diakonie die Sozialberatung Egerländer Straße. Vom Landkreis hat sie die Schuldner- und Insolvenzberatung übernommen. Dazu kommen die Kirchliche Allgemeine Sozialberatung (KASA) in alleiniger Verantwortung und die Erziehungsberatung wiederum gemeinsam mit der Caritas. Beide mussten in der Corona-Zeit kreative Wege der Beratung finden: im Freien, am Wohnungsfenster, telefonisch oder online. Insgesamt seien alle Einrichtungen gut durch die schwierige Zeit gekommen.

Vorstand und Ausschuss stimmten dem Vorschlag der Vorsitzenden, Dekanin Kerstin Baderschneider, zu, sich künftig auch um die Trägerschaft von Kindergärten zu bemühen, wenn die Möglichkeit besteht. Die Versammlung stand auch unter dem Vorzeichen, dass sich Geschäftsführer Keßler-Rosa zum Beginn des kommenden Jahres nach mehr als 20 Jahren Leitungstätigkeit in Kitzingen in den Ruhestand verabschieden wird.