Der Gemeinschaftssinn ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Vereinsarbeit des SV-DJK Sommerach. Dies wurde in der Hauptversammlung am vergangenen Freitag deutlich. Vorsitzender Jörg Steffen brachte das Ganze auf einen Nenner: "Bei uns herrscht ein großes Miteinander." Nur so lässt sich auch die viele Arbeit beim Sommeracher Sportverein bewältigen.

Erfreulich für Steffen ist die Tatsache, dass der Verein auch in Corona-Zeiten gewachsen ist und seine Mitgliederzahl auf 715 gesteigert  hat. Ein stolzer Wert, den auch Bürgermeisterin Elisabeth Drescher hervorhob. Sie sprach von einem aktiven Verein, der für jede Altersgruppe etwas zu bieten habe. Nicht unerwähnt ließ Drescher den herausragenden Einsatz der Führungscrew, gerade in den doch recht schwierigen Pandemiezeiten.

Die Führung wird einstimmig wiedergewählt

Die gute Arbeit der Führungsmannschaft wurde schließlich mit der einstimmigen Wiederwahl gewürdigt. Unter der Leitung der Bürgermeisterin Elisabeth Drescher wählten die Mitglieder den Vorstand. Erster Vorsitzender Jörg Steffen, stellvertretende Vorsitzende Andrea Finster (soziale Angelegenheiten), Sabine Pfeufer (repräsentative Aufgaben), Matthias Pfaff (Finanzen), Karolina Steffen (Schriftführung,  Mitgliederverwaltung), Nicola Steffen (Organisation), Vereinsassistent Objektmanagement Jakob Drescher, Vereinsassistent Organisation Johannes Blass, Vereinsassistent Mitgliederverwaltung Raphael Steffen, Kassenprüfer Norbert Kleinhans und Günter Frank.

Als Abteilungsleiter wurden bestätigt: Klaus Heinrich (Fußball), Sandra Endres (Turnen), Antonia Barth (Korbball), Max Östreicher (Schützen, kommissarisch), Andreas Dürr (Tennis), Burkard Utz (Tischtennis). Bestätigt als Vereinsjugendleiterin wurde Tina Wirsching (Stellvertreterin Lilly Strobel).

Berichte, Neuwahlen und nicht zuletzt Ehrungen nahmen in der weiteren Versammlung breiten Raum ein, ebenso zahlreiche Satzungsänderungen, die im Zusammenhang mit der Gemeinnützigkeit des Vereins wichtig waren. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Steffen an Veranstaltungen im Berichtszeitraum 2019/2020, die allesamt erfolgreich waren. Doch dann kam Corona, und nichts war mehr so wie vorher: kein Fasching, kein Weinfest, kein Tag der offenen Höfe, auch kein Ferien- Freizeitlager. Und gerade in dieser Zeit, so der Vorsitzende, wurde der Zusammenhalt im Sommeracher Sportverein deutlich spürbar.

Als größere Investitionsmaßnahme nannte Steffen im Berichtszeitraum die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED mit 34 000 Euro. An Fördermitteln bekam der Verein 21 000 Euro. Über Erfolge und Mitgliederstärke in den Abteilungen Fußball, Korbball, Schützen, Tennis und Tischtennis informierte Vorsitzender Steffen. Unter anderem verwies er auf fünf bayerische Meistertitel, die Julian Gebauer und Hannah Maesel sowie die Mannschaft des SV-DJK Sommerach errangen. Bei 15 zu betreuenden Jugendmannschaften zeigt sich allerdings auch ein Problem: Es gibt zu wenige Betreuer, wie Steffen feststellte.

Der Vorsitzende erstattete auch den Kassenbericht für die Jahre 2019/2020. Bisher gab es keine Probleme, da Rücklagen vorhanden waren und durch das Land Bayern die Fördermittel verdoppelt wurden. Einstimmig gefasst wurde der Beschluss zur Rücklagenbildung in Höhe von 24 300 Euro, der aufgrund bestehender Vorschriften hinsichtlich der Gemeinnützigkeit des Vereins notwendig wurde.

Unter den zahlreichen Ehrungen ragt eine heraus

Unter den anschließenden Ehrungen ragte die von Günter Frank heraus. Frank wurde aufgrund besonderer Verdienste, besonders im Bereich der Tischtennisabteilung, zum Ehrenmitglied ernannt. Als langjährige Mitglieder geehrt wurden Rudi Kaschak (60 Jahre), Gerhard Karl, Winfried Kraus, Norbert Drescher, Jürgen Pfaff, Roland Pfaff (jeweils 50 Jahre), Beate Fiala, Reiner Utz, Daniela Schmitt und Günter Glaser (jeweils 40 Jahre).

Abschließend dankte der alte und neue Vorsitzende Jörg Steffen allen, die den Sommeracher Sportverein tatkräftig unterstützten. Dazu gehörten auch die Familienmitglieder Anette, Nicola, Karolina und Raphael, die in verantwortlichen Positionen dem Verein den Rücken stärkten.