Der Hintern tut immer noch weh
Autor: Frank Weichhan
Kitzingen, Mittwoch, 17. August 2016
Die Kitzingerin Annika Wachter ist mit ihrem Mann Roberto Gallegos Ricci seit September 2011 mit dem Fahrrad unterwegs. Die Weltumrundung könnte sich noch hinziehen.
Die Kitzingerin Annika Wachter ist zusammen mit ihrem Mann Roberto Gallegos Ricci seit September 2011 mit dem Fahrrad in der Weltgeschichte unterwegs. In einigen Monaten sollte die Weltumrundung zu Ende gehen – aber das Abenteuer könnte sich noch hinziehen.
Annika Wachter: . . . riesig, bunt, chaotisch, historisch, kreativ, voller Autos, nass und hat super leckeres Essen.
Seit wann seid Ihr da – und wie lange bleibt Ihr?Wachter: Wir sind jetzt fast zehn Tage in der Stadt. Wahrscheinlich bleiben wir noch ein paar Tage – aber so ganz genau weiß man das ja nie bei uns.
Wachter: Regenzeit. Das bedeutet: meist trockene Tage und starker Regen ab etwa 17 Uhr bis morgens. Die Temperaturen sind perfekt zum Radeln, viele Wolken und um die 20 Grad. Wir sind hier über 2000 Meter hoch, da lässt sich der Sommer gut aushalten.
Wachter: . . . der Paso de Cortés, der zwischen den beiden Vulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl hindurchführt, wird bald der neue höchste Punkt der Reise. Dann geht es weiter nach Puebla und von dort langsam aber sicher weiter in Richtung Ostküste. Wir fahren bis an die Grenze zu Belize und dann rauf nach Cancún. Von dort geht es dann nach Europa.
Worauf freut Ihr Euch in den nächsten Wochen ganz besonders?Wachter: Wir sind sehr gespannt auf die Ostküste und auf die Yucatán Halbinsel. Die Natur und Kultur die uns dort erwartet soll absolut einzigartig sein.
Wie geht es den Rädern?Wachter: Die sind fit. Robertos Hinterreifen müssen wir dringend austauschen, aber es ist schwierig, einen guten Mantel in 28 mal 1,75 zu finden. Aber wenn wir irgendwo mit Erfolg rechnen können, dann wohl in der größten Stadt des Landes.