Bei widrigem Wetter besuchte der Ortsverband Volkach des Bundes der Ruhestandsbeamten und Hinterbliebenen (BRH) auf seinem ersten Ausflug der Saison das Steigerwald-Zentrum in Handthal.
Bei widrigem Wetter besuchte der Ortsverband Volkach des Bundes der Ruhestandsbeamten und Hinterbliebenen (BRH) auf seinem ersten Ausflug der Saison das Steigerwald-Zentrum in Handthal. Konzept und Ziele des Zentrums sind, Nachhaltigkeit am Beispiel der Waldbewirtschaftung und Holzverwendung erlebbar zu machen. Die Region mit ihren natürlichen Ressourcen soll weiter entwickelt werden. Mittel zum Zweck sind Ausstellungen, Waldpädagogik, Tagungen und Veranstaltungen und Regionalvermarktung. Das Gebäude ist vollständig aus Buchenholz errichtet.
Förster Andreas Leyer erläuterte den Begriff der Nachhaltigkeit mit den ökologischen (Artenvielfalt), ökonomischen (Arbeitsplätze, wirtschaftliche Nutzung) und sozialen Aspekten. Leitlinie sei, „nicht mehr zu entnehmen als nachwächst“.
Nach einem Informationsfilm und einer kurzen Diskussion über Vor- und Nachteile eines Nationalparks hatten die Besucher Gelegenheit, in der Ausstellung an Mitmachstationen den Wald und seine Bewirtschaftung, den Ökorohstoff Holz und einen nachhaltigen Lebensstil kennen zu lernen.
Um auch ein wenig Natur zu erleben, führte Förster Leyer die Gruppe ein Stück weit in den Wald. Der informative Nachmittag fand bei einer Brotzeit in einer nahe gelegenen Gaststätte seinen Abschluss.
Vorschaubild: © Norbert Vollmann
Oh ja, ich werde mir demnächst auch mal dieses Steigerwaldzentrum ansehen. Ich mag nämlich diese Bilder davon so sehr. Da sind immer schicke, junge Leute, die dort Herrn Ecks Waldpalast aus dem Holz von den Buchen, deren Leben mit dem Umsägen endete, bestaunen! Aber bitte, sie haben das vollste Recht dazu! Schließlich sind sie oder zumindest ihre Eltern Steuerbürger und haben für dieses Nachhaltigkeitszentrum auch ordentlich gezahlt! Und ich auch, denn ich zahle auch meine Steuern, musste mich aber vor dem kleinen Parteitag der CSU in Bamberg von Nationalparkgegnern mit: "Die schaffm doch nix!!!" angröhlen lassen.
Also im Ernst, Herr Eck stampft dieses Haus der Kettensäge aus dem Boden und setzt sich seinen grünen Heiligenschein auf, damit Teile des Steigerwaldes bloß nicht zum Nationalpark umgewidmet werden und die Bayrischen Staatsforsten weiterhin die Einnahmen aus der Baumfällerei ins Münchner Staatssäckel bringen, das ist so was von verlogen, das einem schlecht werden kann!