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Das Handwerk als Zukunftsbranche


Autor: Siegfried Sebelka

Kitzingen, Sonntag, 07. Mai 2017

Auf dem Arbeitsmarkt werden Fachkräfte gesucht und besonders im Handwerk ist die Nachfrage nach guten Mitarbeitern sehr groß. Auch im Sanitärhandwerk.
Der Gesellenprüfungsausschussvorsitzende der SHK-Innung, Axel Weigand (von links), würdigte die Leistung der frisch gebackenen Gesellen Jan Köhler, Alexander Büttner, Johannes Grebner und Sebastian Möbius. Ihnen gratulierte der neue Innungsobermeister Harald Schütz.Foto: Bissert


Auf dem Arbeitsmarkt werden Fachkräfte gesucht und besonders im Handwerk ist die Nachfrage nach guten Mitarbeitern sehr groß. Deswegen bedauerten die Verantwortlichen der Kitzinger Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)-Innung, dass heuer nur vier junge Männer ihre Gesellenbriefe erhielten.

Ein Heimspiel

Bei der Freisprechungsfeier im Marktbreiter Hotel Löwen hatte der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Axel Weigand, ein Heimspiel. Zusammen mit den Ausschussmitgliedern Stephan Ritz, Stephan Bissert und Manuel Ebner hatte Weigand die Gesellenprüfung geleitet.

Die neuen

Der neue Obermeister der SHK-Innung, Harald Schütz überreichte die Gesellenbriefe an Alexander Büttner von der Firma Göllner aus Abtswind, Johannes Grebner von der Firma Licht-, Kraft- und Wasserwerke aus Kitzingen, Jan Köhler von der Firma Kuhn aus Atzhausen und Sebastian Mönius von der Firma Brane aus Kirchschönbach.

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Etappenziel erreicht

Michael Geck, Klassenleiter der frisch gebackenen Gesellen an der Berufsschule, ging auf die dreieinhalbjährige Ausbildungszeit ein. Er erinnerte die ehemaligen Auszubildenden daran, dass das Lernen nun kein Ende habe. „Sie haben ein Etappenziel im Berufsleben erreicht“, sagte er.

Marktbreits Vizebürgermeister Herbert Biebelriether, der stellvertretende Landrat Paul Streng und der stellvertretende Kreishandwerksmeister Marcus Will sprachen Grußworte. Sie hoben den Wert des Handwerks im Allgemeinen und des SHK-Handwerks im Besonderem hervor.

Die SHK sei eine Sparte des Handwerks mit Zukunft, die sich innovativ, technisch sehr anspruchsvoll und mit sehr guten Verdienstchancen darstelle.

Aufstiegsmöglichkeiten

Harald Schütz ging auf die Aufstiegsmöglichkeiten ein und hob die Ungebundenheit hervor, da solche Handwerker weltweit benötigt würden. Der Innungsobermeister beendete den offiziellen Teil mit dem Handwerkerspruch: „Meister ist der, der was ersann, Geselle der, der was kann – und Lehrling ist jedermann.“