Die Ladung kam aus dem Raum Aschaffenburg und war für Kelheim bestimmt. Bei der anschließenden Kontrolle in der Schleuse Randersacker wurde durch die Wasserschutzpolizei mit einem speziellen Messverfahren festgestellt, dass der sogenannte Sichtschatten - also der tote Winkel vor dem Schiff - zirka 1900 Meter trotz maximal ausgefahrenem Steuerhaus beträgt. Zulässig sind maximal 250 Meter. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Schweinfurt verfügte für das Schiff ein Weiterfahrverbot. Der verantwortliche 63-jährige deutsche Schiffsführer wurde angezeigt. Über geeignete Maßnahmen für eine mögliche Weiterfahrt (z.B. Umladung auf ein anderes, geeignetes Schiff) wird das WSA entscheiden.