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Wiesentheid: Tod in Getreide-Silo - Rettungskräfte schildern Einsatz


Autor: Isabel Schaffner

Wiesentheid, Mittwoch, 15. April 2026

Stundenlang versuchten Rettungskräfte in Wiesentheid, einen Arbeiter aus einem Getreide-Silo zu befreien - ein enormer Kraftakt, wie sie berichten.
Zahlreiche Einsatzkräfte des THW, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Höhenretter waren an einem Getreidesilo in Wiesentheid im Einsatz.


Im Landkreis Kitzingen geriet ein Arbeiter am Dienstag (14. April 2026) in ein mit 85 Tonnen getreideähnlichem Material gefülltes Silo. Er versank daraufhin vollständig darin. Die Feuerwehr Wiesentheid berichtet von einem zehnstündigen Einsatz "unter schwierigsten Bedingungen". Auch die Feuerwehr Würzburg war beteiligt und schildert die Herausforderungen der Rettungsaktion.

"Der Zugang gestaltete sich schwierig, da es nur über eine Luke im Dach des Silos möglich war, ins Innere zu gelangen. Durch diese wurde zunächst ein Höhenretter abgeseilt und permanent gesichert." Der anfängliche Versuch, "mit Schaufel und Muskelkraft an den Verschütteten zu gelangen", blieb erfolglos.

Dramatischer Einsatz in Wiesentheid - THW dankt für "außerordentliche Mühen"

Die Kräfte schnitten daraufhin eine Öffnung in die Silowand, durch die die Mannschaft samt Material ins Innere gelangen konnte, heißt es in dem Bericht. Zwei hinzugezogene Saugwagen saugten über mehrere Stunden das Getreide aus dem Silo. Dafür mussten sowohl die Schläuche als auch die Personen, die im Inneren in großer Höhe arbeiteten, mit Seilen gesichert werden. Nach etwa sieben Stunden fand man den 56-Jährigen am Boden des Silos. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt. inFranken.de berichtete bereits über das Unglück.

"Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Freunden sowie allen Beteiligten, die mit diesem tragischen Einsatzgeschehen konfrontiert waren. Wir wünschen allen viel Kraft!", schreibt das THW Kitzingen. "Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte verlief professionell und Hand in Hand. Vielen Dank an Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und alle weiteren Beteiligten für die außerordentlichen Mühen, die unternommen wurden."

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