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Schwarzach: Polizei stoppt E-Scooter mit übermaltem Kennzeichen


Autor: Redaktion

Schwarzach am Main, Dienstag, 30. Juni 2026

Um einen geltenden Versicherungsschutz vorzutäuschen, ist ein E-Scooter-Fahrer in Unterfranken kreativ geworden. Die Polizei kam ihm aber auf die Schliche. Und er hat noch ein Problem.
Wer mit dem E-Scooter auf der Straße unterwegs ist, braucht ein - geltendes - Versicherungskennzeichen. (Symbolbild)


Ein 57-Jähriger wurde am Montagabend (29. Juni 2026) mit seinem E-Scooter von der Polizei kontrolliert. Wie sich laut Polizeibericht herausstellte, hatte der Mann sein grünes Versicherungskennzeichen mit einem schwarzen Edding übermalt und war zudem alkoholisiert unterwegs. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren, so die Polizei.
 
Die Streife der Kitzinger Polizei kontrollierte den 57-jährigen Deutschen gegen 17.50 Uhr. Er sei auf der Schulstraße mit seinem Fahrzeug unterwegs gewesen. Wie sich herausstellte, habe er das Kennzeichen seines E-Scooters übermalt, um einen aktuellen Versicherungsschutz für das Fahrzeug vorzutäuschen.

Alkoholisiert und ohne Versicherungsschutz mit dem Scooter unterwegs

Doch damit nicht genug. Die Beamten stellten zudem noch Alkoholgeruch beim Fahrer des Scooters fest. Er sei daraufhin für eine Blutentnahme auf die Dienststelle der Polizei gebracht worden.

Wie viel Promille der Fahrer hatte, wird im Polizeibericht nicht erwähnt. Die Polizei schreibt lediglich, der 57-Jährige müsse sich nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Urkundenfälschung wegen des übermalten Versicherungskennzeichens verantworten.

Der E-Scooter wurde sichergestellt.