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Biebelrieder Rat lehnt Wasserentnahme ab


Autor: Gerhard Krämer

Kaltensondheim, Freitag, 27. Oktober 2017

In der Lage Vordere Mehlen auf Westheimer Gemarkung sollte eine Sonderkultur Obst und Gemüse entstehen.


In der Lage Vordere Mehlen auf Westheimer Gemarkung soll eine Sonderkultur Obst und Gemüse entstehen. Deswegen wurde an das Landratsamt der Antrag gestellt, für die Bewässerung aus dem Grundwasser eine Wassermenge von 15 000 Kubikmeter/Jahr entnehmen zu dürfen.

Nach intensiver Diskussion lehnte der Gemeinderat das Vorhaben gegen die Stimme des Bürgermeisters ab. Der Gemeinderat konnte nicht ausschließen, dass zwei weitere Brunnen in der Umgebung, aus denen Wasser zur landwirtschaftlichen Nutzviehhaltung entnommen wird, beeinträchtigt würden. Des Weiteren befürchtete das Gremium Auswirkungen auf die Quelle des Jakobsbaches und auf die Wasserversorgung des Sportplatzes.

Der Biebelrieder Gemeinderat beschloss gegen drei Stimmen, weiter die Möglichkeiten auszuloten, was die Beteiligung an einer Kommunalen Allianz betrifft. Die Gemeinde will dazu am Startseminar in Klosterlangheim teilnehmen.

Die Gemeinde will zwar den Tierschutzverein Kitzingen in Sachen neues Gebäude und Kostendeckung für die Tierversorgung unterstützen, stellte den Tagesordnungspunkt aber zurück bis zur nächsten Bürgermeisterdienstversammlung.

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Die Gemeinde Biebelried rüstet auf LED-Lampen um. Das beschloss der Gemeinderat, nachdem Vertreter der Main-Donau-Netzgesellschaft dem Gemeinderat ein Konzept vorgestellt hatten. 20 Lampen sind schon mit LED ausgestattet, die Straßen, die noch in die Dorferneuerung fallen, sind ausgenommen. Rund 14 000 Euro nimmt die Gemeinde dafür in die Hand. Die Amortisation ist auf 2,4 Jahre veranschlagt.

Da die zweidimensionale Wasserspiegellageberechnung zum Überschwemmungsgebiet des Eherieder Mühlbachs noch nicht vorliegt, kann der Bebauungsplan Pförtlein in Kaltensondheim auch nicht in die nächste Runde gehen. Deshalb vertröstete Bürgermeister Roland Hoh auch zwei Nutzerinnen dort gepachteter Kleingartenanlagen. Ob ihre gepachteten Flächen Baugebiet würden, stehe noch nicht fest. Wenn ja, würden Ersatzflächen angeboten.

Manfred Kleinschrodt wies auf die nach wie vor bestehende Parksituation durch Lkw bei der Tankstelle hin. Es sei mit einem Rübenvollernter kein Durchkommen. „Nachts um drei Uhr mit einem Lkw-Fahrer zu diskutieren...“, verdeutlichte er die Problematik. Udo hager betonte, dass die Parkverbotsschilder wegen Rettungswegzufahrt bestellt seien und diese Woche geliefert werden müssten. Erst mit diesen Schildern bestehe eine Handhabe, so der Bürgermeister.

Feuerwehrjugendwart Andreas Erb machte auf benötigte Schutzausrüstungsgegenstände für 20 Feuerwehrleute aufmerksam, denn deren Helme entsprächen bei den ständigen Einsätzen auf der Autobahn nicht mehr den Bedürfnissen. Bürgermeister Roland Hoh betonte, wenn er vom Kommandanten eine Liste mit benötigten Gegenständen erhalte, würde die Gemeinde aktiv. Dass die benötigten Ausrüstungsgegenstände angeschafft würden, signalisierten auch etliche Gemeinderäte.