Der Rödelseer Gemeinderat informierte sich vor der Sitzung im Löwenhof vor Ort über den Bauhof. Bürgermeister Burkhard Klein, die Bauhofmitarbeiter und Architekt Norbert Hufnagel sprachen über das Sanierungskonzept samt Neubauten, das die Betriebsabläufe verbessern soll. Außerdem wurde der neue Standort der Betriebstankstelle vorgestellt.

Die Tankstelle soll nun an der Stirnseite des Bauhofgeländes installiert werden. Die Fläche soll mit einem stabilen Zaun mit Schiebeelementen abgegrenzt und abgesichert werden. Durch den Einbau einer entsprechend großen Ölabscheideanlage können auf dieser schon asphaltierten Fläche künftig auch die Betriebsfahrzeuge des Bauhofs und der Freiwilligen Feuerwehren gereinigt werden. Die Einrichtung der Betriebstankstelle samt Waschplatz innerhalb der Halle war als ungünstigste und teuerste Lösung verworfen worden.

Auch die Feuerwehr kann die Tankstelle nutzen

Die aktualisierten Angebote beinhalten die nahezu schlüsselfertige Errichtung der Betriebstankstelle mit unterirdischem Lagertank einschließlich aller erforderlichen Spezial-Bauarbeiten. Der jährliche Bedarf an Dieseltreibstoff für den Bauhof beläuft sich auf etwa 4000 Liter. Die Betriebstankstelle soll künftig aber auch für die Betankung der Feuerwehrfahrzeuge genutzt werden. Dort liegt der Bedarf an Diesel bei etwa 1000 Litern im Jahr.

Neben der günstigeren Beschaffung bei der Abnahme größerer Mengen von Treibstoff spreche laut Verwaltung vor allen Dingen auf Dauer die Einsparung kostbarer Arbeits- und Freizeit im Bauhof und bei den Feuerwehren für die Installation einer solchen Betriebstankstelle mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern. Hinzu komme der Vorteil, dass die Maschinen und Geräte von Bauhof und Feuerwehr ordnungsgemäß und vor Ort gereinigt werden können.

Rund 90 000 Euro gespart durch separate Tankstelle

Durch die Herausnahme der Tankstelle samt Waschplatz aus der Halle ergeben sich Kosteneinsparungen beim mittelfristig geplanten Umbau der bestehenden Bauhof-Halle. Die Kosteneinsparungen betragen laut Norbert Hufnagel insgesamt rund 90 000 Euro. Den Zaun bezifferte der Architekt auf etwa 30 000 Euro.

Der Auftrag für die Betriebstankstelle selbst wurde für rund 64 600 Euro vergeben. Hinzu kommen noch Gutachterkosten und Stromanschluss, sodass insgesamt mit rund 72 600 Euro zu rechnen sei, informierte Hufnagel. Das Fassungsvermögen der Tankstelle beträgt 5000 Liter festgesetzt, davon sind 1000 Liter Winterdiesel.