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Begeisternde Einstimmung auf das Fest


Autor: Bearbeitet von Robert Stöckinger

Kitzingen, Sonntag, 17. Dezember 2017

Als bisherigen Höhepunkt der inklusiven Zusammenarbeit präsentierten 29 Kinder in der evangelischen Stadtkirche ihr Weihnachtsmusical „Freude – Freude“.
Kinder der St. Martin-Schule und der Siedlungsschule Kitzingen beim Inklusionsmusical in der evangelischen Stadtkirche


Als bisherigen Höhepunkt der inklusiven Zusammenarbeit präsentierten 29 Kinder am Kitzinger Weihnachtsmarkt in der evangelischen Stadtkirche ihr Weihnachtsmusical „Freude – Freude“.

Die Klasse 4 a der Grundschule Kitzingen-Siedlung hatte mit ihrer befreundeten Klasse M 2 einmal wöchentlich in der Sankt-Martin-Schule Kitzingen geprobt. Die Begeisterung fürs Singen und Musizieren teilen die Klassen der Lehrerinnen Anja Bank und Shelly Preu schon seit mehreren Jahren auch bei gemeinsamen Auftritten, ist der Mitteilung an die Presse zu entnehmen.

Lieder einstudiert

Heuer sollte es etwas Neues werden. Förderschullehrerin Shelly Preu, die auch im Bachchor singt sowie über Jahre hinweg einen Kinderchor leitete, übernahm die musikalische Leitung, studierte die Lieder ein und kümmerte sich um ein kleines Orchester.

Grundschullehrerin Anja Bank, die in Kitzingen seit Jahrzehnten musikalisch aktiv ist, unterstützte sie bei der Auswahl der Solisten, beim Einstudierung der Solostrophen und bei den Sprechtexte sowie der Herstellung der Kostüme und der Pressearbeit.

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Illuminierte Kirche

Manfred Markert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kitzingen, wünschte sich schon im vergangenen Jahr, dass der inklusive Chor die – am Weihnachtsmarkt blau illuminierte – Kirche mit Musik fülle. Auch Claudia Biebl vom Stadtmarketingverein sowie die Geistlichkeit der evangelischen Stadtkirche unterstützten dieses Vorhaben.

So stand Maria und Josef, den Hirten, Engeln und allen anderen Musikanten nichts mehr im Weg. Selbst der heftige Schneefall an diesem Nachmittag hielt die Besucher nicht ab, zahlreich in die Stadtkirche zu strömen.

Mit herzerwärmendem Gesang, kurzen Texten, einem einfachen Bühnenbild und instrumentaler Begleitung ließ sich das Publikum begeistern, als die Kinder beider Schulen Soli sangen und ihre Rollentexte sprachen. Mit einführenden und abschließenden Worten von Pfarrer Uwe Bernd Ahrens sowie von Manfred Markert wurden alle aufgerufen, den Gedanken der Inklusion zu leben. Tosender Applaus belohnte die Musiker für ihren Aufwand.

In der Zugabe, dem Titellied „Freude-Freude“, schmetterten alle: „Jesus, der Heiland der Welt ist da. Klatscht in die Hände, singt Halleluja.“ Die Schulleiter Heike Schneller-Schneider und Norbert Zinsmeister dankten den Akteuren mit Blumen und Präsenten, die Zuhörer mit einer Spende für einen gemeinsamen Schullandheimaufenthalt der Kinder.