Aus dem Gemeinderat: Das Jahr der Baustellen beginnt
Autor: Regina Sterk
Segnitz, Dienstag, 27. Februar 2018
Schöne Aussichten für die Segnitzer Senioren: Der Verein der Hobbygärtner und Naturfreunde will im Bereich des Mainufers drei sogenannte Seniorenbänke aufstellen.
Schöne Aussichten für die Segnitzer Senioren: Der Verein der Hobbygärtner und Naturfreunde will im Bereich des Mainufers drei sogenannte Seniorenbänke aufstellen und hat einen entsprechenden Antrag beim Gemeinderat eingereicht.
In dessen Sitzung am Montag erklärte Bürgermeisterin Marlene Bauer, dass an der geplanten Stelle ohnehin schon ein beliebter Treffpunkt der älteren Dorfbewohner sei. Der Verein würde die Bänke spendieren und einen geeigneten Untergrund schaffen. Die Gemeinde müsste dann im Herbst und Frühjahr nur dafür sorgen, dass die Bänke weggeräumt beziehungsweise wieder aufgestellt werden.
Dagegen hatte am Ratstisch niemand etwas einzuwenden und so können die Segnitzer Senioren das Treiben am Main in Zukunft von neuen und bequemen Bänken aus beobachten. Und zu sehen gibt es dort bald auch etwas, denn im April sollen dann endlich die Arbeiten zur Umgestaltung der Mainlände beginnen, informierte die Bürgermeisterin am Montag.
Zuerst sind die Erneuerung des Spielplatzes und der geplante neue Weg an der Reihe. Der Festplatz soll zudem bis zum Mainfest auf jeden Fall wieder begehbar sein. Und auch sonst sollen die Bauarbeiten so schnell wie möglich über die Bühne gehen.
Straßenbauarbeiten ab Juli
Ab Juli geht es dann los mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt im Rahmen der Dorferneuerung. 2018 steht in Segnitz also ganz im Zeichen der Baustellen. Auch der Spielplatz in der Lehmgrube ist davon betroffen: Hier steht die längst fällige Ertüchtigung der in die Jahre gekommenen Spielgeräte an. Wippe und Bank sollen ausgetauscht werden – ein neues Drehkarussell aufgestellt. Und auch das große Spielgerät zum Klettern und Toben muss ersetzt werden.
Weniger enthusiastisch berichtete die Bürgermeisterin von den Bodenproben im Bereich Schindäcker. Dort wurde das Erdreich auf Bodenfunde untersucht und es sieht so aus, als seien dort einige historische Gräber zu erwarte.
Das Gräberfeld, das sich unter der Merowingerstraße befinde, ziehe sich scheinbar in nordöstlicher Richtung weiter, so Bürgermeisterin Bauer. „Die Proben werden jetzt noch genauer untersucht“, erklärte sie am Montag. Man müsse die Ergebnisse abwarten und dann überlegen, was zu tun sei.