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Antrag auf Lagerhalle vertagt


Autor: Guido Chuleck

Prichsenstadt, Sonntag, 08. April 2018

Eine unverbindliche Anfrage für den Neubau einer Leichtbauhalle als Lager, Produktion und Büro im Gewerbegebiet Prichsenstadt, eingereicht von der Spargel- und Beerenhof GbR, beschäftigte den Stadtrat am Donnerstagabend.
Symbolfoto Kanal.


Eine unverbindliche Anfrage für den Neubau einer Leichtbauhalle als Lager, Produktion und Büro im Gewerbegebiet Prichsenstadt, eingereicht von der Spargel- und Beerenhof GbR, beschäftigte den Stadtrat am Donnerstagabend.

Es soll dafür ein Grundstück erschlossen werden, und genau diese Erschließung in puncto Wasserversorgung bereitete den Räten diverse Probleme. Letztlich waren zu viele Fragen offen geblieben, so dass der Rat auf Antrag von Stefan Deppisch die Angelegenheit ein zweites Mal, nach einer Ratsdebatte im Februar, zurückstellte.

Keine Genehmigung

Der erste Antrag war im Juni im Bauausschuss behandelt worden, und weil die Firma, vertreten durch Florian Wolf, ihre Wasserversorgung über einen auf dem Grundstück vorhandenen Brunnen und mit dem Bau einer Kleinkläranlage regeln wollte, hatte der Ausschuss auch sein Einvernehmen erteilt. Zwischenzeitlich hatte das Landratsamt diese Art der Ver- und Entsorgung mit Wasser nicht genehmigt, weshalb der Rat jetzt diese unverbindliche Erschließungsanfrage auf dem Tisch hatte.

Momentan keine Erweiterung

Das Problem ist die Finanzierung der Erschließung, denn kurz vor dem eigentlichen Grundstück, hinter einer Firma für den Verleih von Baufahrzeugen, endet die Kanaltrasse. Und eine Erweiterung des Gewerbegebietes in diese Richtung steht derzeit im Rat nicht zur Debatte. Es würde sich alternativ anbieten, so der zweite Bürgermeister Alfons Saugel beim Sachvortrag, „dass der Antragsteller vorläufig sämtliche Kosten selbst trägt und die Kanäle und Leitungen an die Stadt verkauft, sobald diese sich entschließt, die Gewerbeflächen zu erweitern“.

Weil auch eine mögliche Grunddienstbarkeit (kommunale Kanäle und Wasserleitungen durch privaten Grund) sowie eine Verlegung der Trassen nicht endgültig geklärt werden konnten, stimmte der Rat einstimmig zu, den Punkt zu vertagen.

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