A3 bei Wiesentheid: Lkw hinterlässt Trümmer und bleibt in Unterführung stecken
Autor: Redaktion
Rüdenhausen, Sonntag, 29. Januar 2023
Zuerst blieb er in einer Unterführung hängen, dann beging er auch noch Fahrerflucht. Ein 44-jähriger Fahrer hinterließ an mehreren Stellen im Landkreis Kitzingen Teile seines Sattelzugs.
Ein Sattelzug ist im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in einer Unterführung steckengeblieben: Der Fahrer flüchtete daraufhin und verlor dabei auch noch ein größeres Seitenteil des Lastwagens auf der Autobahn.
Am Samstag (28. Januar 2023) gegen 11.20 Uhr fuhr ein 44-Jähriger mit seinem Sattelzug die Staatsstraße zwischen Wiesentheid und Rüdenhausen entlang. Der Fahrer habe die Höhenkontrolle an der Unterführung der A3 missachtet und sei trotzdem in diese eingefahren, wie die Polizeiinspektion Kitzingen berichtet. Dabei beschädigte er neben dem Traggerüst der Brückenbaustelle den Auflieger seines Sattelzuges erheblich.
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Zusammen mit hinzukommenden Bauarbeitern der Autobahnbaustelle räumte der Fahrer zunächst die Trümmer seines Fahrzeugs von der Staatsstraße, senkte seinen Sattelzug ab und flüchtete anschließend mit seinem Fahrzeuggespann in Richtung der A3.
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Kurz nach der Auffahrt Wiesentheid in Fahrtrichtung Nürnberg verlor der beschädigte Sattelzug auch noch ein größeres Teil seiner Seitenverkleidung, welches auf der Fahrspur liegen blieb. Der Fahrer hielt in einer Haltebucht an und räumte das fünf Meter lange Teil von der Fahrbahn. "Dass es hierbei zu keinem weiteren Verkehrsunfall kam, ist nur einem glücklichen Umstand zu verdanken", lautet die Einschätzung der Kitzinger Inspektion.
Die Weiterfahrt wurde schließlich von einer Streife der Polizei gestoppt. Den Fahrer des Sattelzuges erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Er musste außerdem auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
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