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A3 bei Rüdenhausen: 20 Tonnen Bierkästen bei Lkw-Unfall auf Straße verteilt


Autor: Redaktion

Rüdenhausen, Donnerstag, 05. Januar 2023

Nach einem Verkehrsunfall auf der A3 in Unterfranken musste die Strecke bis zum nächsten Morgen gesperrt werden. Ein Bierlaster war umgestürzt, die Fahrerin wurde verletzt.
Schwerer Unfall mit umgestürztem Bierlaster: Der Sattelzug hatte zu dem Zeitpunkt des Unfalls leere Bierflaschen geladen.


Folgenschwerer Unfall auf der A3 im Kreis Kitzingen: Eine Lkw-Fahrerin hat am Mittwochnachmittag (4. Januar 2023) auf der Autobahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Besonders fatal daran: Der Lastwagen war mit etlichen Getränkekästen beladen. Das hatte nicht nur eine lange Vollsperrung, sondern auch einen enorm hohen Schaden zur Folge.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr die 23-Jährige mit ihrem Lkw gegen 14.30 Uhr die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Aus noch ungeklärter Ursache geriet sie mit dem Fahrzeug im Baustellenbereich plötzlich ins Schlingern und kippte letztendlich nach rund 100 Metern auf die Gegenfahrbahn in Richtung Frankfurt.

Lkw-Unfall auf der A3: Autos können nicht mehr ausweichen

Die Ladung des Lastwagens, rund 20 Tonnen leere Getränkekisten, verteilten sich daraufhin über die komplette Fahrbahn. Zwei nachfolgende Autos konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und beschädigten ihre Fahrzeuge beim Überfahren der Gegenstände, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt. Polizistin Jutta Kundmüller, die als Einsatzleiterin vor Ort war, erklärte, dass es sich bei der verlorenen Ladung um Bierkästen handelte.

Die 23-Jährige wurde beim Verkehrsunfall leicht verletzt und kam nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst in ein naheliegendes Krankenhaus. Die A3 musste für die Unfallaufnahme, die umfangreichen Aufräumarbeiten, das Instandsetzen des Baustellenbereichs und die Bergung des Lkws bis in die Morgenstunden gesperrt werden. Die Vollsperrung hatte auch weiträumige Umleitungsmaßnahmen und erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge. Der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen beträgt nach ersten Schätzungen rund 270.000 Euro.

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