25 Jahre Einsatz für eine gerechte Welt
Autor: Bearbeitet von Robert Stöckinger
Volkach, Mittwoch, 04. Oktober 2017
Seit 25 Jahren setzt sich der Volkacher Eine-Welt-Verein für eine bessere Welt ein. Nun feiert er - gemeinsam mit einem anderen Verein - Jubiläum.
Die Geschichte des Volkacher Eine-Welt-Vereins beginnt am 8. Dezember 1992 mit den Unterschriften aller Gründungsmitglieder unter die Satzung. Seit 25 Jahren trägt der Verein auf lokaler Ebene dazu bei, die Welt ein wenig gerechter zu machen. Am Sonntag, 8. Oktober, wird das Jubiläum im Pfarrheim gefeiert, wie mitgeteilt wird.
Angefangen hat die Geschichte der Vereinigung schon früher. 1988 verkauften Frauen nach dem Sonntagsgottesdienst an der katholischen Pfarrkirche Fairtrade-Produkte – vorrangig Kaffee, Tee und Schokolade. Hanne Schneider, Trudl Wirsing, Hanne Lindner und Ute Freibott sind seit dieser Zeit dabei.
1991 haben das Franziskanerinnenkloster der Gruppe einen Verkaufsraum in der Hauptstraße überlassen. Im Juli 1999 ist der Weltladen in die Professor-Jäcklein-Straße gezogen. Neue Mitarbeiterinnen machen die täglichen Öffnungszeiten von 9.30 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 12 Uhr möglich.
Im Sommer 2011 hatte der Weltladen eine komplette Erneuerung erfahren und wurde nach modernen Verkaufsgesichtspunkten umgestaltet.
„Unser Weltladen ist ein Ort für politisches Engagement mit dem Ziel einer gerechten Zukunft in allen Teilen der Welt“, wird die stellvertretende Vorsitzende Gudrun Häfel-Mahler in der Mitteilung des Weltladens zitiert.
Der Verein organisierte Bildungsveranstaltungen, beispielsweise mit Schwester Elisabeth über ihre Arbeit in Brasilien, mit Frank Weber über die Straßenkinder in Bolivien und mit Shy Gullen zur Verwirklichung der Kinderrechte auf den Philippinen. Den Weg vom Kakao zur fair gehandelten Schokolade haben die Jugendlichen der Mittelschule Volkach bei einer von zahlreichen Schulaktionen erfahren.
Fair produzierte Fußbälle aus Pakistan gehen anlässlich der Weltmeisterschaft 2006 an die Jugendmannschaft des VfL Volkach. Das Augenmerk dieser Spende lag auf der Forderung für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne in diesem Entwicklungsland.