2200 Jahre Treue zum VdK
Autor: Von unserem Mitarbeiter Guido Chuleck
Mainstockheim, Montag, 30. Sept. 2013
Wenn beim größten Ortsverband Kitzingens, dem VdK (Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands) langjährige Mitglieder geehrt werden, nimmt sich der Ortsvorsitzende Hartmut Stiller eine halbe Stunde dafür Zeit. 117 Mitglieder gehören seit zehn Jahren zum Ortsverband, 28 kommen auf je 25 Jahre, und elfmal ehrte Stiller die „30-Jährigen“.
Wenn beim größten Ortsverband Kitzingens, dem VdK (Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands) langjährige Mitglieder geehrt werden, nimmt sich der Ortsvorsitzende Hartmut Stiller eine halbe Stunde dafür Zeit. 117 Mitglieder gehören seit zehn Jahren zum Ortsverband, 28 kommen auf je 25 Jahre, und elfmal ehrte Stiller die „30-Jährigen“.
Wären tatsächlich alle 156 zu Ehrenden zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte „Zum Körbla“ gekommen, hätte Stiller sicherlich die dreifache Zeit einberechnen müssen. Insgesamt ehrte der Vorsitzende stolze 2200 Jahre Mitgliedschaft. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten die Wirtshausmusikanten „Erlacher Spätlese (Uwe Hanselmann, Gitarre, Günther Schmidt, Akkordeon und Herbert Neubauer, Mundharmonika).
Im Landkreis 9500 Mitglieder stark
In seinem Bericht jonglierte Stiller mit vielen weiteren Zahlen. 10,5 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises, etwa 9500 Personen, gehören als Mitglieder dem VdK an, in Kitzingen selbst sind es in diesem Jahr 2892 (Stichtag: 27. September) oder 13,68 Prozent aller Kitzinger Bürger. Bayernweit liegt der OV unter allen rund 2000 Ortsverbänden auf Platz acht. Das älteste Mitglied ist 100 Jahre alt, das jüngste 15. 1491 Männer und 1342 Frauen gehören dem Ortsverband an, mit 520 Personen ist die Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen die stärkste Gruppe. Hinter all den Zahlen stecken natürlich Menschen, die sich beim VdK engagieren. Hella Schneider beispielsweise, die nicht nur für ihre 30-jährige Mitgliedschaft, sondern auch für 30 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt wurde und für diese Arbeit einen Blumenstrauß und eine kleine Laudatio erhielt. Oder Max Michelsen, Stellvertreter von Stiller. Er vertritt den Ortsverband im Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Kitzingen. Überhaupt stehen sozialpolitische Themen auf der Agenda der VdK, was allein schon die Sozialforen belegt. Das nächste Forum Anfang Oktober in München steht unter dem Motto „Inklusion – mehr Chancen für alle“, unter anderem mit Jürgen Baier, Konrektor der St.-Martin-Schule in Kitzingen, auf dem Podium.
Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiter waren das ganze vorige Jahr unterwegs, um den Mitgliedern zu runden Geburtstagen zu gratulieren. Ab dem 80. Geburtstag wird jährlich gratuliert. 480 Mal erschienen die Mitarbeiter im vorigen Jahr persönlich bei den Geburtstagen, pro Tag 1,33 Mal.
Immer wichtiger, so Stiller, „wird auch für den VdK das Medium Internet. Unseren Internetauftritt gestaltet und pflegt Max Michelsen“. Die Internetseite ist sehr aktuell und übersichtlich gestaltet und bietet unter www.vdk.de/ov-kitzingen viele Neuigkeiten und interessanten Lesestoff.
32 Veranstaltungen seit der Hauptversammlung 2012 bis zur jüngsten Tagung prägten das Jahr, und auch für 2014 ist der Terminkalender reichlich gefüllt. Neben den Kaffeenachmittagen, dem Sozialforum, dem Grillfest und der vorweihnachtlichen Feier, um nur einige der regelmäßigen Punkte zu nennen, bietet der Ortsverband wieder Jahr eine Radltour in Berchtesgadener Land, Tagesfahrten zur Seniorenmesse „Die 66“, zur Landesgartenschau nach Deggendorf, „Rhein in Flammen“ in St. Goar und viele weitere Ausflugs- und Informationsveranstaltungen aller Art an.
Ehrungen beim VdK
30 Jahre Mitgliedschaft: Franz Feser, Helga Filbig, Margarete Funk, Werner Gimperlein, Karl Hofmann, Hermann Löseke, Johanna Luger, Gabriele Pluge, Günter Rosin und Hella Schneider (auch 30 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit)