A93: Auto schießt Böschung hinauf und bleibt auf Dach liegen - Mutter und Kind schwer verletzt

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Weil eine Frau aus dem Landkreis Ebersberg die Geschwindigkeit ihres Autos nicht an die winterlichen Wetterverhältnisse auf der A93 angepasst hatte, schoss das Fahrzeug eine Böschung hinauf, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Im Auto saßen neben der Fahrerin auch ihre 4- und 7-jährigen Söhne.

Heftiger Überschlag mit zwei Schwerverletzte im Landkreis Hof: Am Freitagabend (8.4.2022) fuhr eine 37-jährige Mutter aus dem Landkreis Ebersberg gegen 19:35 Uhr die A93 in Richtung Norden. Im Auto saßen neben der Frau auch ihre beiden 4- und 7-jährigen Söhne. Dies berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Hof in einer aktuellen Pressemitteilung. 

Bei Gattendorf wurde ihr der erneute Wintereinbruch und die damit einhergehenden schlechten Straßenverhältnisse zum Verhängnis. Zudem waren an dem Auto bereits Sommerreifen montiert. Aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug der Frau ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Gattendorf: Autoüberschlag wegen winterlichen Straßenverhältnissen und Sommerreifen

Daraufhin schoss das Auto eine Böschung hinauf, überschlug sich und krachte zurück auf die Fahrbahn. Auf der linken Straßenspur blieb der Pkw mit dem Dach nach unten liegen. Die Mutter und ihre zwei Kinder konnten sich glücklicherweise selbst aus dem Unfallwagen befreien.

Laut Polizeiangaben erlitten sowohl die Frau als auch der 7-jährige Sohn schwere Kopfverletzungen. Keine der am Unfall beteiligten Personen schwebt jedoch in Lebensgefahr. Der 4-jährige Sohn blieb unverletzt. Die Fahrerin und ihre zwei Kinder wurden mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Plauen gebracht.

Aufgrund des schweren Unfalls war die A93 in Richtung Norden für circa zwei Stunden voll gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Regnitzlosau, Gattendorf, Rehau und Trogen waren mit großem Kräfteaufgebot vor Ort. Sie unterstützen die Verkehrspolizeiinspektion Hof bei der Absicherung, Bergung und Bereinigung der Unfallstelle. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro.