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Flüsseradweg: Neue Abschnitte zwischen Oberkotzau und Döhlau


Autor: Redaktion

Oberkotzau, Freitag, 19. Juni 2026

Der Landkreis Hof eröffnet neue Abschnitte des Flüsseradwegs. Die Strecke soll die Radverbindung nach Hof verbessern.
Stefan Breuer (Bürgermeister Oberkotzau), Marc Ultsch (Bürgermeister Döhlau), Jürgen Wälzel (Fachbereichsleiter Hochbau Landkreis Hof) und Landrat Dr. Oliver Bär.


Nach knapp dreimonatiger Bauzeit ist mit der offiziellen Freigabe der Abschnitte 64 bis 66 des Flüsseradwegs ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Ausbau der regionalen Radverkehrsinfrastruktur erreicht. Gemeinsam mit dem Markt Oberkotzau und der Gemeinde Döhlau hat der Landkreis Hof jetzt die neu ausgebauten Streckenabschnitte zwischen Oberkotzau und Döhlau eingeweiht.

Der Flüsseradweg verbindet auf rund 90 Kilometern die Flüsse Main, Saale und Elster und zählt zu den bedeutendsten Radverkehrsprojekten im Landkreis Hof. Zwölf Kommunen beteiligen sich an dem Vorhaben, von dem mehr als 50 Kilometer neu gebaut oder grundlegend ausgebaut werden.

"Mit der heutigen Freigabe eines weiteren Teilstücks des Flüsseradwegs setzen wir den Ausbau dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts konsequent fort. Schon jetzt zeigt sich, wie gut die neue Verbindung in den Saaleauen zwischen Oberkotzau und Döhlau angenommen wird. Der Flüsseradweg ist ein Projekt, das uns seit mehr als einem Jahrzehnt begleitet. Mittlerweile sind die Bauabschnitte 113, 114 und 150 von insgesamt 150 Abschnitten realisiert. Schritt für Schritt fügt sich damit ein Gesamtbild zusammen, das am Ende eine attraktive Radwegeverbindung für die gesamte Region schaffen wird", betont Landrat Dr. Oliver Bär bei der feierlichen Einweihung der Strecke.

 

Die fertiggestellten Abschnitte 64 bis 66 verlaufen außerorts im südöstlichen Landkreisgebiet. Die Strecke beginnt am bestehenden Saaleradweg am Schwarzen Weg in Oberkotzau und führt über das Gebiet der Gemeinde Döhlau bis zur bestehenden Asphaltstrecke des Saaleradwegs westlich von Döhlau.

Die neu ausgebaute Verbindung umfasst insgesamt 2.143 Meter und wurde durchgehend drei Meter breit ausgebaut. Damit entsteht ein komfortabler und sicherer Lückenschluss zwischen Oberkotzau, Döhlau und der Stadt Hof.

Der Ausbau wurde durch Fördermittel von Bund und Freistaat Bayern maßgeblich unterstützt. Der Abschnitt 64 wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Für die Abschnitte 65 und 66 erhält der Landkreis Fördermittel des Bundes über das Bundesamt für Logistik und Mobilität im Rahmen des Programms „Radnetz Deutschland“ in Höhe von bis zu 75 Prozent.

Grundlage hierfür ist die Führung der Deutschlandroute D11 auf diesem Streckenabschnitt. Die rund 1.645 Kilometer lange Fernradroute verbindet die Ostsee mit Oberbayern und gilt als bedeutende Nord-Süd-Verbindung im deutschen Radwegenetz.

Die Gesamtkosten für die Abschnitte 64 bis 66 belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Realisiert wurde das Projekt in einer ressourcenschonenden Bauweise, die Eingriffe in Natur und Landschaft deutlich reduzierte und größere Baumfällungen vermeiden konnte.

Mit dem Ausbau verbessert sich die Anbindung für Fahrradpendlerinnen und Fahrradpendler in Richtung der Stadt Hof deutlich. Gleichzeitig profitieren Radurlauber von einer durchgängigen Befahrbarkeit des Flüsseradwegs. Der Ausbau trägt dazu bei, ein durchgängiges, sicheres und attraktives Radwegenetz abseits stark befahrener Straßen zu schaffen.

"Für Oberkotzau ist der neue Streckenabschnitt eine äußerst wichtige Verbindung nach Hof und zurück. Viele Menschen pendeln täglich nach Oberkotzau zur Arbeit, gleichzeitig fahren zahlreiche Berufstätige aus unserem Ort in Richtung Hof. Das Fahrrad spielt dabei heute eine immer größere Rolle. Umso wichtiger sind sichere und alltagstaugliche Radwege. Bereits jetzt sehen wir täglich, wie intensiv die Strecke genutzt wird – auch von Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Das ist eine echte Bereicherung für unsere Region", so Stefan Breuer, Bürgermeister des Marktes Oberkotzau.

Bürgermeister Marc Ultsch aus Döhlau ergänzt: "Ich freue mich sehr, dass wir die Verbindung zwischen Döhlau und Oberkotzau nun offiziell einweihen konnten. Besonders begeistert mich dabei die landschaftliche Qualität dieser Strecke. Ich kann jedem nur empfehlen, hier bewusst etwas langsamer zu fahren und die Natur zu genießen – das ist wirklich etwas Besonderes. Mein herzlicher Dank gilt den Fördergebern und allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Wir haben hier ein wunderschönes neues Radwegstück erhalten."

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.