Im oberfränkischen Landkreis Hof stoppt die Polizei einen Lkw, bei dem sie ein massives Übergewicht vermutete. Kurz bestätigt sich der Verdacht.
Die Verkehrspolizei Hof berichtet in einer aktuellen Mitteilung über einen Lastwagen, der am Montag (7. September 2026) aus dem Verkehr gezogen wurde und eine Überladung von fast 50 Prozent auswies.
Die Beamten stoppten das mit Asphalt beladene Fahrzeug um 9.20 Uhr, als es gerade auf dem Weg zu einer Baustelle war. Zuvor war der Lkw der Streife durch seine langsame Fahrweise und das von der Last eingedrückte Fahrwerk aufgefallen.
Polizeikontrolle in Köditz: Öffentliche Waage bestätigt Verdacht
Der 35-jährige Fahrer händigte seinen Lieferschein aus, auf dem ein Gewicht von 11,34 Tonnen vermerkt war. Dies stand im Gegensatz zu dem für den Transporter zulässigen Gesamtgewicht von gerade einmal 7,49 Tonnen, sodass die Polizei eine massive Überladung vermutete. Der Verdacht wurde bei einer angeordneten Wiegung auf der öffentlichen Waage bestätigt.
Wie sich herausstellte, hatte der 35-Jährige über 3,5 Tonnen Asphalt zu viel auf der Pritsche, den er an Ort und Stelle abladen musste. Zudem nahmen die Beamten eine Bußgeldanzeige gegen ihn auf - und verdoppelten das Bußgeld wegen Vorsatz.