Zu gleich zwei Unfällen ist es in der Nacht vom Samstag auf der A9 bei Stammbach gekommen. Die Ursache war in beiden Fällen dieselbe.
Die Polizei musste am Samstag (6. Mai 2023) gegen 3 Uhr zu einem Unfall auf der A9 bei Stammbach (Landkreis Hof) ausrücken. Wegen eines plötzlich auftretenden Defekts an einem Reifen war ein 18-Jähriger mit seinem Auto gegen die Betonleitwand gefahren. Das teilt die Verkehrspolizeiinspektion Hof mit.
Der Unfall hatte zur Folge, dass das Fahrzeug auf der linken Fahrspur schwer beschädigt zum Liegen kam. Ein Rettungswagen und die Feuerwehr waren ebenfalls im Einsatz. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Aufgrund der länger andauernden Räumungsarbeiten war die Autobahnmeisterei Münchberg verständigt worden. Mit entsprechender Ausrüstung wurden die linken beiden Fahrstreifen für den Verkehr gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro.
Nach Unfall: Aufräumarbeiten auf A9 dauern an
Gegen 5 Uhr näherte sich ein Kleintransporter der Unfallstelle. In diesem befanden sich fünf Menschen. Nach derzeitigem Stand soll das Fahrzeug ebenfalls einen Reifenschaden gehabt haben. Aus diesem Grund geriet es nach rechts und rammte dort mit voller Fahrt den Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei.
Dieser war mit großem Abstand zur Ankündigung der Gefahrenstelle aufgestellt worden. Der Warnleitanhänger wurde circa 20 Meter nach rechts über die Schutzplanke geschleudert und stürzte dann die angrenzende Böschung hinunter. Das Fahrzeug des Unfallverursachers kam stark beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen.
Erneut wurde durch glückliche Umstände niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich hier auf mindestens 40.000 Euro. Die Aufräumarbeiten und Bergungsmaßnahmen dauern aktuell noch an.
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