Über 1000 Leute geblitzt: "Drakonische" Konsequenzen - Spitzenreiter fährt 180 Sachen bei Tempolimit 100

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Die Polizei hat auf der A9 im Kreis Hof einen Blitzer aufgestellt. In knapp zwei Tagen sind über 1000 Menschen Opfer der Rotlichtmessung geworden. Der Spitzenreiter ist ein Oberfranke, der nun mit einer saftigen Strafe rechnen muss.

Auf maximal 100 Kilometer pro Stunde ist die Geschwindigkeit auf der A9 im Streckenabschnitt nach der Landesgrenze Thüringen in Richtung Nürnberg begrenzt. Dass sich jedoch viele Fahrer nicht an das Tempolimit halten, zeigte sich bei einer Langzeitmessung der Verkehrspolizei Hof. Denn im Zeitraum von rund 45 Stunden zwischen Montag (1. Mai) und Mittwoch (3. Mai) blitzte es 1253-mal. Die Verkehrspolizei Hof berichtete davon.

Rund 35.000 Fahrzeuge wurden in dem Zeitraum gemessen, wobei nun 597 Fahrer mit einer Bußgeldanzeige rechnen müssen und 656 Temposünder noch mit einem Verwarnungsgeld davonkommen werden.

Knapp zwei Tage Geschwindigkeitsmessung: Spitzenreiter drohen "drakonische" Konzequenzen

19 Fahrverbote müssen verhängt werden, so auch bei einem 35-jährigen Autofahrer aus dem Raum Kulmbach. Er hatte bei Tempolimit 100 wohl mindestens 180 Sachen auf dem Tacho, als es blitzte.

Die Konsequenzen für den Oberfranken sind "drakonisch". Ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot sieht der Bußgeldkatalog für derartige "Fehltritte" vor.

Vorschaubild: © Harald Tittel/dpa/Archivbild