Rund acht Stunden lang wurde nach Herzenslust auf drei Spielfeldern drauflos gebaggert und gepritscht. Wie sagte doch TV-Abteilungsleiter Johannes Müller bei der Siegerehrung "Wir haben ein großartiges, weitgehend ausgeglichenes und auf sehr gutem Niveau stehendes Freizeitvolleyball-Turnier erlebt, das allen viel Spaß bereitet hat, ohne größere Verletzungen geblieben ist und aus dem Veranstaltungskalender der Eberner Volleyballabteilung einfach nicht mehr wegzudenken ist". Mit diesen Worten lag er goldrichtig, denn acht Stunden lang ging es auf den drei Spielfeldern hoch her.

Auch ein Team aus Thüringen ist dabei

Mit 13 Mannschaften war der Wettbewerb auch in diesem Jahr gut besetzt, auch wenn es gegenüber dem Jubiläumsturnier 2013 (150 Jahre TV Ebern) drei Teams weniger waren. Die Teilnehmer waren weitgehend aus dem unter- und oberfränkischen Raum angereist, doch auch ein Team aus Sonneberg (Thüringen) mischte kräftig mit, um sein Können unter Beweis zu stellen, das in vielen Phasen den "Profi-Volleyballern" in nichts nachstand.

Auch wenn der Spaß meist im Vordergrund stand, war ein gewisser Ehrgeiz, vor allem in den Finalspielen, nicht zu übersehen. Es wurde kaum ein Ball verloren gegeben, der Einsatz konnte sich sehen lassen. Auch die Damen (der Modus sah jeweils zwei in jedem Team vor) zeigten bravouröse Leistungen und bereicherten dieses Turnier.
Die Vorrunde ging in einer Vierer- und drei Dreiergruppen über die Bühne. Die Turnierleitung lag federführend in den Händen von Thomas Rupprecht und Horst Hanke, wobei Henrik Marquardt für die Vorbereitung als Ansprechpartner verantwortlich gewesen war. Ein großes Dankeschön zollte Abteilungsleiter Müller auch dem zahlreichen Mitarbeiterstab.

Die Gastmannschaften zeigten sich allesamt beeindruckt vom Verlauf der Veranstaltung, die jedes Jahr nach der Verbandsrunde der Höhepunkt im Vereinsleben der rührigen Abteilung ist. Zudem wurden auch diesmal wieder zahlreiche freundschaftliche Bande geknüpft oder ein Wiedersehen gefeiert.

Im Finale geht es in beiden Sätzen in die Verlängerung

Nach den Vorrunden- und Zwischenrundepartien hatten sich die Regnitzhauer gegen den Schachclub und die Torkelrinder gegen die Klopfer in den Halbfinals mit 2:0 durchgesetzt. In einem auf hohem Niveau stehenden Endspiel standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich spielerisch und kämpferisch eine Partie auf Augenhöhe lieferten. Am Ende hatten die Regnitzhauer, eine Truppe aus Hirschaid, gegen die Sportler aus Sonneberg jeweils in der Verlängerung mit 27:25 und 26:24 Punkten knapp die Nase vorn.

Auf den weiteren Plätzen sah es wie folgt aus: 3. Die Klopfer, 4. Schachclub (Bad Königshofen), 5. Baggern und Schaufeln (Bad Königshofen), 6. Hartholz (Ebern), 7. Die Boulderer (Ebern), 8. Grumbidung (Zeil), 9. Die jungen Wilden (Seßlach), 10. VHS-Rifles (Bamberg), 11. Schmäddalinge (Rattelsdorf), 12. Die Sportler (Ebern), 13. Hauptsach drüber (Pfarrweisach). Letztere luden an diesem Tag zu ihrem TSV-Freizeit-Volleyballturnier am Pfingstmontag, 9. Juni ein.

Alle Mannschaften durften einen Preis in Form von Essen und Getränken sowie T-Shirts mit nach Hause nehmen. Der Turniersieger Regnitzhauer erhielt zudem den Wanderpokal, der im kommenden Jahr neu ausgespielt wird.