Der Sander Trainer Erwin Albert, aus dem Urlaub zurück, hört es nicht gerne, wenn man von einer möglichen "Pole-Position" seiner Mannschaft spricht. "Natürlich schaut man auf die Tabelle" sagt er. "Aber nach nicht einmal einem Drittel der Saison hat sie keine Aussagekraft, da über die Hälfte der Mannschaften eng beieinander sind. Da ist noch vieles möglich. Für uns zählt, weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken und zu schauen, was für uns drin ist".

Beim Blick zurück auf das mit 2:1 gewonnene Spiel bei FT Schweinfurt war Albert mit dem Ergebnis hoch zufrieden, aber nicht ganz mit dem Spiel seiner Mannschaft. "Wir waren in den ersten 20 Minuten mit den Gedanken nicht auf dem Platz. Es geht nicht, dass wir immer erst in Rückstand geraten und aufholen müssen. Eine Fußballerweisheit lautet: Mit einem guten Sturm gewinnt man Spiele - mit einer starken Abwehr Meisterschaften. Daran müssen wir uns halten, wenn wir was erreichen wollen".

Ex-Sander steht im Tor

Gutes fußballerisches Können bescheinigt er seinem Team, fordert aber zudem höchste Konzentration und mehr körperliche Präsenz vom Anpfiff weg. Beim TSV Kleinrinderfeld (6. Platz / 18 Punkte) wird der FC Sand (4. /19) hart gefordert. Die heutigen Gastgeber haben erst ein Spiel verloren, zum Auftakt in Kahl mit 0:2. Seitdem haben die Kleinrinderfelder fünf Sieg und drei Unentschieden eingefahren, zuletzt beim TuS Frammersbach ein 1:1.

Aus der letztjährigen Bayernligasaison kennt man den heutigen Sander Gegner als eine kompakte und kämpferische Mannschaft, die nicht so schnell klein beigibt. Aus der insgesamt spielstarken Mannschaft des TSV Kleinrinderfeld ragen die Torjäger Simon Sommer (6 Treffer) und Peter Endres (4) sowie der regionalligaerfahrene Pascal Rausch heraus. Im Tor steht der Ex-Sander Jan Nirsberger.

Florian Gundelsheimer fällt weiter aus

Beim FC Sand hat sich personell nicht viel getan. Florian Gundelsheimer wird auch noch in den nächsten Spielen ausfallen. Darüber hinaus befindet sich Matthias Hoff im Urlaub, und der eine oder andere Spieler könnte beruflich verhindert sein. Insgesamt wird Erwin Albert in Kleinrinderfeld jedoch auf ein gutes Spielerpotenzial zurückgreifen können. "Auf keinen Fall wollen wir leer ausgehen", sagt er.

Der Fan-Bus "Ostkurve" fährt nach Kleinrinderfeld. Abfahrt am Sportheim-Parkplatz ist um 16.30 Uhr, Anmeldung bei Klaus Schneider, Handy 0171/448 2224, erwünscht.