Die Spfrd Steinbach sind beim direkten Konkurrenten SV Rödelmaier zu Gast. Der FC Sand II gastiert in Oberschwarzach, während die DJK Dampfach den TSV Gochsheim empfängt.
Die Sportfreunde Steinbach haben zum Rückrundenstart der Bezirksliga Unterfranken Ost beim oberen Tabellennachbarn SV Rödelmaier die Chance, den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze zu verringern.
Ebenfalls tief im Abstiegskampf steckt die Reserve vom FC Sand, die in Oberschwarzach ran muss. Ein anderes Bild zeigt sich bei der DJK Dampfach, die sich im Aufwind befindet und den TSV Gochsheim empfängt.
SV-DJK Oberschwarzach - FC Sand II: Die Oberschwarzacher sind nach sieben unbesiegten Partien in Folge nur noch zwei Punkte vom Erstplatzierten entfernt. Bei ihrem vergangenen Auftritt erreichten sie ein 1:1 gegen den TSV Gochsheim. Die vermeintlich leichte Aufgabe gegen den FC Sand II wird die Elf um Trainer Simon Müller aber nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Die Reserve des FC Sand hat im vergangenen Spiel eine Überraschung verpasst und in Forst nach großem Kampf mit 2:3 verloren. Zur Pause führten die "Korbmacher" nicht unverdient mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer verloren die Sander ihre Grundordnung. So fielen kurz danach der Ausgleich und fünf Minuten vor dem Ende der dritte Gegentreffer. "Wir haben in jedem Spiel genug Chancen, die für einen Erfolg reichen müssten. Aber der Knoten will einfach nicht platzen", bilanzierte FC-Spielleiter Andreas Zösch. Mit Oberschwarzach wartet erneut ein Meisterschaftsfavorit auf die Sander. Dass sie in der Lage sind, dort zu gewinnen, haben sie letzte Woche in Forst bewiesen. Aber dazu müssen sie in der Defensive 90 Minuten gut stehen. "Da die erste Mannschaft spielfrei ist, gibt es vielleicht noch personelle Möglichkeiten. Aber das entscheiden die Trainer kurzfristig", sagt Zösch.
SV Rödelmaier -Spfrd Steinbach: Der SV Rödelmaier hat seine vergangene Partie beim TSV Bergrheinfeld mit 3:1 gewonnen. Die drei Treffer von Rödelmaier waren außergewöhnlich, da die Mannschaft mit nur 18 erzielten Toren den zweitschwächsten Angriff der Liga hat. Eine tiefstehende Defensive wird nun wohl auch das Rezept gegen die Sportfreunde sein.
Diese nahmen aus den vergangenen drei Partien nichts Zählbares mit. Die 2:4-Niederlage zuletzt in Unterspiesheim war jedoch recht unglücklich. Nach einem frühen Führungstreffer gab Steinbach das Spiel aus der Hand und sah sich am Ende mit einem unbefriedigenden Ergebnis konfrontiert. "Wir haben eine bittere Niederlage gegen einen Abstiegskonkurrenten zu verkraften", fasste Steinbachs Spielleiter Martin Tully die Situation nach dem Spiel zusammen.
Beim SV Rödelmeier erwartet die Steinbacher eine ähnliche Ausgangssituation. Auf fremdem Platz erwartet Tully von den Spielern "100 Prozent" Leistungsbereitschaft. Diese ist auch nötig, da die personelle Situation in Steinbach – vier Langzeitverletzte stehen nicht zur Verfügung – aktuell recht angespannt ist. Bei einem Sieg kämen die Sportfreunde bis auf einen Punkt an den SV heran. Eine Niederlage wäre ein herber Schlag im Abstiegskampf.