Der FC Augsfeld will deshalb gegen die aus "Mitte" neu in "Nordwest" eingruppierte Ansbacher am Samstag "nach Möglichkeit natürlich gewinnen. Der momentane Abstand kann und wird sonst sehr schnell größer." Schlereth denkt aber auch schon voraus, denn nach Ansbach kommen mit Neustadt, Würzburger FV II und Kahl weitere "richtig dicke Brocken", und der FCA muss gleich auf mehrere wichtige Akteure verzichten.

Trotz der drei Niederlagen gegen Sand, Garitz und zuletzt beim ASV Rimpar ist sein Glaube an einen Erfolg vorhanden. Immerhin fehlte sowohl beim Auftaktderby gegen Sand wie auch gegen Garitz nicht viel, um sich zumindest einen Teilerfolg zu holen. "Wir müssen halt unsere Chancen auch erfolgreich verwerten", hofft Dieter Schlereth, dass zumindest die sogenannten "100-Prozentigen" ins Tor gehen anstatt knapp vorbei oder beim gegnerischen Torwart enden.


Der Gegner hat noch nicht überzeugt

Bei einem Blick auf die Tabelle ist ihm aber bewusst, dass die SpVgg Ansbach ebenso mit dem Start nicht wirklich zufrieden ist. Während die Mannschaft von Trainer Fredi Skurka, die die Saison 2012/2013 auf Platz vier beendete (66:50 Tore), ihre bisherigen zwei Heimspiele gegen DJK Bamberg (1:2) und Karlburg (0:4) verlor, holte sie beim 3:1-Erfolg in Frammersbach alle Punkte.

"Sie werden sicher auch alles dafür tun, um bei uns zu bestehen. Ich kann aber wirklich nicht beurteilen, wie stark die Ansbacher wirklich sind. Das spielt letztlich aber auch keine Rolle", betont der FCA-Trainer. Viel wichtiger ist es für ihn, dass die elf Spieler, die für den FC Augsfeld auf dem Platz stehen, wieder ihre beste Leistung abrufen. "Trotz der Niederlage in Rimpar war ich nicht unzufrieden. Wenn die Jungs an diese Partie anknüpfen können, glaube ich fest an die ersten drei Punkte." Vermutlich steht am Samstag lediglich Danny Schlereth, der urlaubsbedingt ein letztes Mal fehlt, nicht zur Verfügung.