- Ein Treffpunkt für jung und alt, Musik hautnah erleben, verschiedene Bands kennen lernen, tanzen und singen, ein tolles Fest feiern. Damit ist eigentlich schon alles gesagt, was die "Rambazamba"-Macher mit dem jährlich stattfindenden Event am Festplatz neben dem Sportplatz des VfL Untermerzbach bezwecken wollen.

Am Samstag, 27. Juni, ist es wieder soweit, das "Rambazamba" geht in die siebte Runde. "Ein bisschen Woodstock", soll in die "Pampa" nach Untermerzbach gebracht werden. So einfach ist es aber damit nicht getan. Die Vorbereitungen erfordern einen immensen Aufwand. Eine, die im Team von "Rambazamba in der Pampa" ganz vorne steht, ist die 29-jährige Madeleine Schröter aus Untermerzbach.
Sie sagt: "Wir wollen eine Plattform für regionale Bands und Musiker bieten, die ihre Musik unter professionellen Bedingungen präsentieren und Kontakt mit anderen Bands knüpfen können."

"Damit", so ergänzt Alexander Schug, "bekommen Nachwuchsbands aus unserer Region die Möglichkeit Bühnenluft zu schnuppern." "Rambazamba"-Chefin Schröter erinnert sich: "Am Anfang stand die Vision einer Gruppe von musikbegeisterten Jugendlichen. Sie träumten von einem Musik-Festival in Untermerzbach, um sich selbst als Newcomerband eine Plattform zu schaffen. Jenseits von der x-ten DJ-Party, sollte hand- und selbst gemachte Live-Musik präsentiert werden.

Die Gemeinde hilft eifrig

"Rambazamba" geht in Untermerzbach bis in das Jahr 2009 zurück. "Damals wurden Nägel mit Köpfen gemacht", sagt Julian Schröter. Fleißig wurde organisiert. Auch dank der Gemeinde Untermerzbach und einigen ortsansässigen Vereinen startete "Rambazamba" erstmals am 4. Juli 2009. Elena Kirchner ist von der Unterstützung durch die Gemeinde Untermerzbach begeistert. Alle helfen mit, wie Katja Eder sagt, "was auf die Beine zu stellen, damit für Musikbegeisterte allen Alters was geboten werden kann."

Martin Mölter, Jugendreferent im Gemeinderat, sagt: "Es ist beeindruckend wie sich das Festival entwickelt hat. Besucher aller Altersklassen sind dabei. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Bands mit ihrer Musik und das kulturelle Miteinander im Vordergrund stehen und nicht sinnlose Alkoholorgien zu Flatratepreisen. Von der Polizei in Ebern wurde uns vorbildliches Handeln bestätigt. Das alles verdanken wir dem tollen Organisations-Team."

Das Konzept kam beim Publikum auf Anhieb gut an. Etwa 800 Besucher aller Generationen waren gekommen, um friedlich zu feiern und um die Musik zu genießen", berichtet Madeleine Schröter von der Premiere. Nils Schmidbauer meint, dass, je nachdem wie das Wetter ist, zwischen 400 und 1200 Besuchern kommen.
Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) rührt die Werbetrommel fleißig: "Rambazamba hat sich bei uns als Markenzeichen der Freizeitmusik etabliert. Dank der professionellen Organisation der jungen Leute ist es zum Selbstläufer geworden. Als Veranstalter sind wir als Gemeinde stolz, was entstanden ist und halten gerne die unterstützende und schützende Hand über die finanziellen Anforderungen zu diesem Event. Aber auch auf Vereine in der Itzgrundgemeinde können sich die Veranstater verlassen. Genannt sind hier vor allem der Karateverein, Gesangverein und auch die BRK-Bereitschaft Untermerzbach.

Moderiert wird die Veranstaltung von Moritz Bauer aus Ebern. "Ein bisschen Woodstock in Untermerzbach?" Ob diese Veranstaltung am 27. Juni in Untermerzbach, gleich dem "Woodstock Music and Art Festival", musikalischer Höhepunkt der US-amerikanischen Hippiebewegung, auch einige Hippies in die Itzgrundgemeinde lockt? "Der Eintritt ist übrigens frei", sagt Carsten Zang. Er und alle seine Mitstreiter freuen sich auf ein fröhliches und friedliches Rambazamba in Untermerzbach.)