Die CSU Rentweinsdorf nominierte den Ortsvorsitzenden als ihren Bewerber für das Bürgermeisteramt.
Die CSU Rentweinsdorf hat in einer Nominierungsversammlung einmütig Gerhard Schmidt als ihren Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Schmidt, der als Religionspädagoge in verschiedenen Schulen des Landkreises Haßberge unterrichtet, stellte sich den Mitgliedern als Kandidat vor, wie der CSU-Ortsverband mitteilte.
Er sagte, angesichts der Sondersituation in Rentweinsdorf, dass der Erste Bürgermeister aufhört, sei es geboten, dass auch die CSU einen Kandidaten ins Rennen schicke. Er wünscht sich, dass alle im Gemeinderat zusammen für das Wohl des Marktes arbeiten - ohne persönliche Angriffe. Es gelte, alle ernst zu nehmen und niemanden auszuschließen oder zu bekämpfen. "Alle werden gleich behandelt und es gibt keine Vetternwirtschaft", heißt es wörtlich. Schmidt betonte die Stärkung und Wertschätzung ehrenamtlich Engagierter. Man müsse diese unterstützen und dürfe sie nicht behindern - das ist ihm wichtig.
Außerdem sollen nach seiner Darstellung die Bürger beteiligt werden, zum Beispiel durch regelmäßige Bürgerversammlungen. Gerhard Schmidt sagte auch, dass es in der nahen Zukunft einige Großprojekte zu schultern gebe; er nannte den Ausbau des Kindergartens und die Feuerwehr.
In der Gemeinde Rentweinsdorf tritt der amtierende Bürgermeister Willi Sendelbeck (SPD) bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr an. Die SPD hat bereits Steffen Kropp als ihren Bewerber um das höchste Amt in der Gemeinde nominiert. Die neue Rentweinsdorfer Unabhängige Liste geht mit Stefan Horn ins Rennen um das Bürgermeisteramt.