Am 4. Advent, wenige Tage vor Heiligabend, wurde zur Schlossweihnacht nach Burgpreppach eingeladen. Bezogen auf die Größe des Ortes kann man hier von einem Weihnachtsmarkt der Superlative sprechen. 69 Stände gab es insgesamt. Im Schloss- und Gutshof, vor dem Kriegerdenkmal in der Ortsmitte, in Hofeinfahrten und entlang der Straße reihten sich 36 festlich geschmückte Markthütten und Stände von 33 Händlern aneinander. Menschen "en masse" scharten sich in der Hauptstraße auf etwa 150 Metern von der Schulgasse bis hin zu Wassergasse und schon gegen 16 Uhr gab es fast kein Durchkommen mehr.


Alles fürs Fest

Bürgermeister Hermann Niediek (ULB) eröffnete den Markt am frühen Nachmittag, bei dem Hobbykünstler, Handwerker, Korbflechter, Töpfer und Holzschnitzer ihr Können zeigten und ihre Waren anboten. Über Krippen und Krippenfiguren, Keramik, Schmuck und Geschenkartikel gab es alles, was noch zum bevorstehenden Weihnachtsfest fehlte. Der Bürgermeister freute sich über das Engagement der Verantwortlichen für den Markt und dankte allen, die sich bei der Organisation desselben einbrachten, und jenen, die mit ihren Ständen und Produkten den "Burgpreppacher Weihnachtsmarkt" bereichern.

Ein weihnachtliches Standkonzert vor dem Schlossportal gab es von den "Schlossbergern" aus Hohnhausen von 13 bis 14.30 Uhr; die Schola der Kirchengemeinde sang in der Schlosskapelle von 15 bis 16 Uhr, und der Musikverein Leuzendorf spielte von 17 bis 18.30 Uhr auf. Auch Nikolaus und Christkind beschenkten die kleinen Besucher, deren Augen vor Anspannung leuchteten. Glühwein- und Bratwurstduft lockte die durstigen und hungrigen Besucher.


Schmucke Stände

Die Schlossweihnacht in Burgpreppach mit einer vorgegebenen Marktordnung und der Vorgabe, die Stände festlich zu dekorieren, ist bekannt für stimmungs- und anspruchsvolles Ambiente im Schlosshof und drum herum. Wie Zweiter Bürgermeister Günther Stottele (GLB) mitteilte, der Hauptverantwortlicher für den Markt für die Gemeinde ist, habe die Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorragend funktioniert. "Am Weihnachtsmarkt gab es die Möglichkeit, die Baustelle des künftigen Dorfladens in der ehemaligen Gaststätte Böswillibald zu besichtigen. Vorstandsmitglieder des Heimat- und Kulturtreffs Markt Burgpreppach standen für Erläuterungen zur Verfügung", sagte Stottele.

Prämiert wurden nach den Worten von Günther Stottele von ihm und Schlossbesitzerin Monika von Deuster die drei schönsten Marktstände. Platz eins gab es für den Stand "Allerlei und Vielerlei Schauer" aus Hohnhausen, Platz zwei für den "Kindergartenträgerverein Burgpreppach" und Platz drei für den "Verein Natur und Familie (NatFam)" aus Burgpreppach. Die Plätze waren mit 50, 30 und 20 Euro dotiert.