Ungebrochen war die Faszination des "CSU-Gesellschaftsballes", der am Wochenende über 450 Gäste nach Zeil in die Sporthalle am Tuchanger lockte. Das Foyer war gekonnt geschmückt, die Atmosphäre war super, die Gäste waren schick und in guter Stimmung. So war es kein Wunder, dass die Tanzfläche vom ersten Moment an gut besucht war. So blieb es bis in die Morgenstunden.

Jahrzehntelang fand der Ball in der Halle in Knetzgau statt, die ja auch den Namen des ehemaligen Bürgermeisters und CSU-Kreisvorsitzenden Franz Hofmann trägt. Nachdem die Halle seit einiger Zeit aus brandschutzrechtlichen Gründen geschlossen ist, fand der CSU-Kreisverband in der "Tuchanger-Sporthalle" in Zeil sein neues Domizil.

Es begann mit einem Sektempfang, bei dem man sehr schnell Gelegenheit zum Small-Talk mit zahlreichen Prominenten aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben fand.
CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel hatte nach der klassischen musikalischen Eröffnung eines Wiener Walzers mit "Schirmherrin" Monika Hohlmeier das Parkett dazu freigemacht. Die Showband "Georg Kohlmann-Sextett" lieferte die Musik dazu.


Besondere Kontakte

Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Steffen Vogel freute sich besonders darüber, dass Monika Hohlmeier als Schirmherrin gewonnen werden konnte, die ja die Bezirke Unter- und Oberfranken im Europäischen Parlament vertrete. Viele erinnerten sich dabei natürlich auch an ihren Vater Franz Josef Strauß, der vor allem zu dem damaligen CSU-Kreisvorsitzenden Franz Hofmann besondere Kontakte pflegte und deswegen auch oft im Landkreis Haßberge anwesend gewesen sei.

Unter den Ehrengästen hieß der CSU-Kreisvorsitzende dann insbesondere die ehemalige Europaabgeordnete und jetzige Bundestagsabgeordnete von Schweinfurt/Kitzingen Anja Weisgerber, die Landräte Wilhelm Schneider (Kreis Haßberge) und Thomas Habermann (Kreis Rhön-Grabfeld), den CSU- Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Günther Geiling, sowie Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch willkommen.

Einen Gruß überbrachte er auch von Staatssekretärin Dorothee Bär, die sich derzeit auf einer Dienstreise und einem IT-Kongress in Las Vegas befinde. "Das ist eben der Unterschied zwischen einem Landtagsabgeordneten, der sich um Unter- oder Oberfranken kümmert, während man als Bundestagsabgeordnete in Las Vegas ist", sagte Vogel scherzhaft. Seine besondere Anerkennung zollte er den CSU-Ortsverbänden Knetzgau mit Vorsitzendem Mark Zehe und Zeil mit Andreas Diehm und Wolfgang Kunzmann für die Vorbereitung und Organisation dieser Veranstaltung. Vogel forderte die Gäste zum Tanzen auf: "Dabei ist es heute ausdrücklich erlaubt, näher als eine Armlänge an die Damen heranzukommen."


Ein Hoch auf Bayern

Schirmherrin Monika Hohlmeier, die ihren Wohnsitz als Europaabgeordnete nun im benachbarten Bad Staffelstein hat, bezeichnete die Verantwortlichen für den Ball als eine tolle Truppe. Es gebe nur wenige CSU-Kreisverbände, die so etwas auf die Beine stellen könnten. Dabei habe sie von anderen schon sehr viel über diesen Ball gehört, über den sie nun die Schirmherrschaft übernehmen durfte. Politisch seien die Dinge manchmal anders als beim ersten Hinsehen. Sie komme als Europaabgeordnete auch in viele andere Länder wie nach Rumänien und auch Schweden, und immer wieder würde ihr die Frage gestellt "Was, Sie kommen aus Bayern?" - "Wir werden überall nicht nur wegen unserer schönen Landschaft bewundert, sondern vor allem auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage und der Arbeitsplätze." So könne man froh sein, hier im Freistaat zu leben und sich hier gut bewegen zu können. Mit Blick auf Köln wünschte sie das auch den anderen Bürgern im Lande.
Traditionell gab es für die Frauen wieder eine Mitternachtsüberraschung mit Pralinen. Ebenso nahmen die Ballteilnehmer an einer Verlosung teil. Die Hauptpreise gingen an folgende Personen: Barbara Sperber, Ebelsbach-Gleisenau (Fahrt in den Bayerischen Landtag); Christine Kuchenmeister, Breitbrunn (Fahrt in den Bundestag nach Berlin) und Wolfgang Geyer, Gochsheim (Fahrt nach Brüssel). gg