Zufrieden zeigte sich der Bauausschuss des Eltmanner Stadtrates mit den Sanierungsarbeiten am Stadtmauerturm in Eltmann. Das undichte Dach wurde repariert, neu eingedeckt und es wurden neue Dachrinnen angebracht: "Jetzt könnte man die zwei kleinen Fenster auch noch streichen", sagte Stadtrat Jürgen Malinowski (ÜPL) in der Sitzung am Dienstag.

Der Turm sei zwar nicht besonders hoch, aber ein markantes Element der ehemaligen Eltmanner Stadtmauer. "Viel Stadtmauer ist sowieso nicht mehr da, um den Rest sollten wir uns schon anständig kümmern", sagte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) zu Sanierung und dem Fensterstreichen.

Weitere Tagesordnungspunkte

Ende nächsten Jahres soll eine neue Brücke über die Limbacher Schleuse zum Sportgelände und den dortigen landwirtschaftlichen Flächen führen.
Vor Ort informierte Bürgermeister Ziegler das Gremium über die aktuellen Planungen des Wasserstraßenneubauamtes. Schon seit zwei Jahren ist ein Brückenneubau angekündigt, da die Brücke nur eingeschränkt nutzbar ist.

In direkter Nachbarschaft zur bestehenden Brücke soll im nächsten Jahr der Neubau entstehen, zeigte der Bürgermeister anhand von Planskizzen auf. Die notwendigen Rodungen am Ufer, dort, wo die neuen Brücken-Widerlager entstehen, dürfen erst ab Spätherbst durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit dem Brückenbau hatte der Bauausschuss einige Beschlüsse zu fassen - etwa bezüglich des Wasseranschlusses für das Sportgelände. Die Leitung wird nämlich im Brücken-Baukörper über den Main verlegt und benötigt für kalte Wintertage eine Begleitheizung. Außerdem ging es um die Verlegung eines Verteilerschachts und einen Grundstückstausch.

Weidengasse soll leuchten

Der Ausbau der Weidengasse wirft seine Schatten voraus. Der Bauausschuss legte die Standorte für die Straßenlampen fest. Da auch hier Altstadtleuchten installiert werden sollen, wird es mehr Leuchten geben, die in der engen Gasse aber geschickt platziert werden müssen, damit sie einerseits die Straße gut ausleuchten, andererseits aber dem Verkehr nicht im Wege stehen.

Um Beleuchtung geht es auch bei der Kirchgasse in Roßstadt. Diese soll erst in Angriff genommen werden, wenn klar ist, wie die Gestaltung des Kirchenumfeldes aussehen wird. Im Rahmen der Dorferneuerung bekamen auch in Roßstadt die Laternen neue Standorte.

In einer Stadtratssitzung wurde beschlossen, dass die Umgestaltung des alten Tennisplatzes wieder in die Maßnahmenliste für 2014 aufgenommen wird. "Wir müssen jetzt entscheiden, was dort entstehen soll", sagte Bürgermeister Ziegler. "Der Platz soll für die Jugend zur Verfügung stehen", entschied die Mehrheit des Stadtrates. Zwei Vorschläge stünden laut Ziegler im Raum. Er hatte auch das Gespräch mit der Jugend gesucht. Zum einen könnte man einen Multi-Court errichten, auf dem Fußball, Volleyball und Basketball gespielt werden könnte.
Außerdem liege noch der Antrag von Stadtrat Joachim Stark (CSU) vor, eine Kletterwand dort zu installieren. Platz wäre für Beides. Nun sollen Kosten für beides eingeholt werden. Außerdem müsse bezüglich der Kletterwand die Frage von Haftung und Aufsicht geklärt werden.

Auf die Kinder achten

Die Diskussion nutzte Günther Hofmann (CSU), um auf den Parkplatzmangel und das chaotische Parkverhalten rund um das Schulgelände anzusprechen. Gefährlich sei es, dass Eltern, die ihre Kinder abholen, jegliche Beschilderung missachten und somit den Busverkehr enorm erschweren und die ganze Situation unübersichtlich machen. Hofmann sieht hier ein enormes Gefahrenpotenzial für die Kinder, die in dem Chaos zu Fuß unterwegs sind. Da Appelle und Schilder offenbar nicht fruchten, werde er mit der Polizei sprechen, wie der Missstand abgestellt werden könne. Zudem informierte er darüber, dass im Herbst im Rahmen von Jugendbürgerversammlungen über die künftige Gestaltung der beiden sanierungsbedürftigen Spielplätze im Siedlungsgebiet "Am Hahn" und an der Dr. Georg-Schäfer-Straße diskutiert werden solle. Dieses Vorgehen habe in Roßstadt gut funktionier. Die Jugendlichen hätten sich sachlich, sachverständig und durchaus kostenbewusst eingebracht, freute sich Ziegler.