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Hier erfährst du alles zur Covid-19-Situation in Haßfurt und den Haßbergen.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland findest du in unserem Newsticker.

Update vom 31.01.2022, 17.45 Uhr: Inzidenz jetzt bei 1371 - Gesundheitsamt überlastet

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet am Montag (31. Januar 2021) 623 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus - und einen weiteren Todesfall. Das teilt das Landratsamt mit. Dabei handelt es sich um eine 82-jährige Frau, die in einer Klinik mit/an Covid-19 verstorben ist. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus auf 121.

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Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle beläuft sich auf 10.986 (Stand: 31.01.22, 15.00 Uhr). Mindestens 90 Prozent der Neuinfektionen sind auf die Omikron-Variante zurückzuführen. 9780 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 1085 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Es gibt 2 Corona-Patienten, die stationär in Kliniken behandelt werden, niemand davon intensivmedizinisch. In häuslicher Isolation befinden sich 447 enge Kontaktpersonen und Reiserückkehrer.

Die 7-Tage-Inzidenz  beträgt laut Robert-Koch-Institut  1371,7 (Stand: 31.01.22 0.00 Uhr). Die Corona-Hotspotregeln in Bayern bei einer Inzidenz von über 1000 bleiben bis einschließlich 9. Februar weiterhin ausgesetzt. So treten auch bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 1000 im Landkreis Haßberge keine verschärften Lockdown-Regelungen, zum Beispiel in der Gastronomie, ein. 

Omikron-Welle überlastet Gesundheitsamt: Ab sofort keine aktive Kontaktnachverfolgung mehr

Die Kurve der Corona-Infektionen zeigt auch im Landkreis Haßberge steil nach oben – eine enorme Belastung für das Gesundheitsamt. Weil sich immer mehr Menschen mit Corona infizieren, ist eine tagesaktuelle Bearbeitung der Fälle aktuell nicht mehr möglich. Wer positiv auf Corona getestet wurde, wird gebeten, sich über das auf der Homepage eingestellte Kontaktformular  zu melden und alle erforderlichen Daten online abzugeben. Per verschlüsselter E-Mail, bzw. auf dem Postweg erhalten die Betroffenen dann alle wichtigen Informationen über die erforderliche Isolation und den Umgang mit Kontaktpersonen. 

Die Omikron-Welle ist angekommen: insbesondere das Infektionsgeschehen an Schulen und Kindertagesstätten zwingen das Gesundheitsamt zu einer weiteren Umstellung in der Fallbearbeitung. „Wir kommen an unsere Grenzen und können nur noch das leisten, was möglich ist“, so der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Jürgen Reimann. „Deswegen konzentrieren wir uns bei der Kontaktnachverfolgung auf Haushaltsangehörige und auf die vulnerablen Gruppen, wie Pflege- und Behinderteneinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünfte“. 

Das Gesundheitsamt stellt ab sofort die Kontaktnachverfolgung bei positiven Fällen in Schulen ein. Das bedeutet konkret, dass das Gesundheitsamt nicht mehr aktiv die  Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Wie bisher wird das Testregime intensiviert, um gegebenenfalls weitere infizierte Schülerinnen und Schüler herauszufiltern. In den betroffenen Klassen werden dann nicht nur an drei Tagen die vorgeschriebenen Selbsttests durchgeführt, sondern jeden Tag, also fünf Mal in der Woche. Ist ein in der Schule durchgeführter Test positiv, wird das Testergebnis von der Einrichtung an das Gesundheitsamt übermittelt. Eltern erhalten daraufhin einen Anruf, bzw. E-Mail, um einen PCR-Test-Termin zu vereinbaren. Ist dieser positiv, muss das Kind in Isolation. Dies gilt auch für vollständig geimpfte, genesene oder geboosterte Schülerinnen und Schüler. 

Weiterhin ist es aber möglich, dass enge Kontaktpersonen sich selbst über das Online-Formular beim Gesundheitsamt melden. Enge Kontaktpersonen begeben sich in Quarantäne und vereinbaren einen ebenfalls einen PCR-Test. Eine effektive Kontaktnachverfolgung ist derzeit auch bei den Fällen in den Kitas nicht mehr möglich. Das Gesundheitsamt setzt deswegen auch hier auf zusätzliche Tests. Sofern ein positiver Fall in der Kita aufgetreten ist werden Eltern gebeten, ihre Kinder täglich zu testen – entweder mit Selbsttests zu Hause oder an einer Schnellteststation. 

Hinweise zu Isolation und Quarantäne

Das Gesundheitsamt appelliert dringend an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Auch ohne persönliche Anordnung müssen sich Menschen mit positivem Testergebnis in Isolation begeben, Verdachtsfälle in Quarantäne. Dies ist über eine Allgemeinverfügung geregelt, eine individuelle Anordnung ist nicht nötig. Bürger werden gebeten, Kontaktpersonen selbstständig und umgehend zu informieren, um Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen.

Die Dauer für Quarantäne (als Kontaktperson) und Isolation (bei Infektion) beträgt aktuell zehn Tage. Nach sieben Tagen ist eine Freitestung durch PCR oder Antigen-Schnelltest möglich. Bei Personen in Isolation gilt das nur, wenn sie vor der Testung für 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Schülerinnen und

Schülern sowie Kindern in Angeboten der Kinderbetreuung ist eine Freitestung bei Quarantäne bereits nach fünf Tagen möglich.

Bei offenen Fragen können sich Betroffene per E-Mail an gesundheitsamt@hassberge.de bzw. telefonisch an die 09521-27400 oder 09521-27600 wenden, das Anliegen wird dort aufgenommen und an die zuständigen Sachbearbeiter/innen weitergeleitet. 

Update vom 26.01.2022, 18.30 Uhr: Über 200 Neuinfektionen im Kreis Haßberge bestätigt

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet am Mittwoch 239 weitere Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle auf 10.100. Rund 80 Prozent der Neuinfektionen seien dabei auf die Omikron-Variante zurückzuführen, wie das Landratsamt mitteilt. 9160 Bürger*innen sind inzwischen wieder genesen, 820 Personen sind demnach noch infiziert.

Zudem gibt es vier neue Corona-Patienten, die stationär in Kliniken behandelt werden müssen, einer davon auf der Intensivstation. 120 Personen sind mittlerweile im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 656 enge Kontaktpersonen und Reiserückkehrer. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt laut dem Robert-Koch-Institut 1009,8. 

Update vom 30.12.2021, 14.45 Uhr: Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus - darunter eine 22-Jährige

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet am Donnerstag (30. Dezember 2021) 24 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und vier weitere Todesfälle. "Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 80 Jahren und um zwei Frauen im Alter von 22 und 71 Jahren, die in Klinken mit/an Covid-19 verstorben sind", heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes. Dadurch erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Infektion auf 116. 

Auf Nachfrage von inFranken.de erklärte die Pressesprecherin des Landratsamtes, dass keine Angaben mehr zu möglichen Vorerkrankungen der Personen gemacht werden. Ebenso wenig werde künftig erwähnt, ob Verstorbene gegen das Coronavirus geimpft waren oder nicht. 

Die Omikron-Variante breitet sich weiter im Landkreis Haßberge aus. Inzwischen gibt es laut Gesundheitsamt elf bestätigte Fälle. Aktuell sind insgesamt 369 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Sieben Patienten werden in Kliniken behandelt, eine davon intensivmedizinisch. 200 enge Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt am Donnerstag (30. Dezember 2021) 182,7.

Update vom 29.12.2021, 6.30 Uhr: Erste Omikron-Fälle im Landkreis Haßberge

Das Gesundheitsamt Haßberge teilt mit, dass im Landkreis die ersten sieben Omikron-Fälle nachgewiesen wurden. Das geht aus eine Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Derzeit würden alle PCR-Proben mittels variantenspezifischer PCR-Testung (vPCR) auf die neuartige Omikron-Variante untersucht.

Unter den Infizierten befindet sich ein Reiserückkehrer aus den USA. Alle anderen waren in letzter Zeit nicht im Ausland. Die Fälle stehen in keinem Zusammenhang zueinander. Vier der betroffenen Personen sind vollständig geimpft, drei ungeimpft. Die Verläufe sind bislang mild. Die meisten Infizierten weisen leichte Erkältungssymptome auf, zwei haben keinerlei Beschwerden.

Für positiv auf die Omikron-Variante Getestete sowie für die engen Kontaktpersonen gilt eine 14-tägige Isolation bzw. Quarantäne. Dies gilt auch für vollständig geimpfte und genesene Personen. Um die Verbreitung der Variante möglichst einzudämmen, empfiehlt das Gesundheitsamt der Bevölkerung eine umfangreiche Kontaktbeschränkung sowie die Einhaltung der bekannten AHA+L-Formel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da, wo es im Alltag eng wird – eine Maske tragen. Zusätzlich sollte in Innenräumen regelmäßig gelüftet werden. 

Impf-Appell - Inzidenz bei 253,9 

Weiterhin appelliert das Gesundheitsamt, die vielfältigen Impfangebote im Landkreis wahrzunehmen. Eine Impfung könne gut vor schweren Krankheitsverläufen schützen und sei auch bei der Omikron-Variante von großer Bedeutung. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sei der wichtigste Schutz gegen Omikron die Booster-Impfung. 

Das Gesundheitsamt Haßberge meldete am Dienstag 43 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 8354 (Stand: 28. Dezember, 15.00 Uhr).  7853 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 389 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert.

Es gibt 13 Corona-Patienten, die stationär in Kliniken behandelt werden, 4 davon intensivmedizinisch. 112 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. In häuslicher Isolation befinden sich 217 enge Kontaktpersonen. Die 7-Tage-Inzidenz  in den Haßbergen beträgt laut Robert-Koch-Institut  253,9 (Stand: 28. Dezember 0.00 Uhr). 

Update vom 22.11.2021, 18.30 Uhr: Inzidenz steigt über 600 - zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Haßberge gab es über das Wochenende 153 neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Außerdem sind zwei weitere Menschen mit oder an Corona gestorben: Eine 29-Jährige und eine 90 Jahre alte Frau. Beide hätten diverse Vorerkrankungen gehabt und seien in einer Klinik verstorben.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 95 Corona-Tote im Landkreis. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 796. 20 Corona-Patienten werden derzeit stationär im Klinikum behandelt, drei davon auf der Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in den Haßbergen ist erneut angestiegen und liegt nun bei 606,3, wie das Robert-Koch-Institut meldete. Da zudem die Intensivstationen zu mehr als 80 Prozent ausgelastet sind, zählt der Landkreis als regionaler Corona-Hotspot. Zusätzliche Einschränkungen gibt es dadurch nicht, denn die Warnstufe Rot der Krankenhausampel gilt bereits in ganz Bayern. Welche Regeln aktuell gelten, lest ihr hier.

Update vom 18.11.2021, 15.50 Uhr: Haßberge mit Inzidenz von 530,4 - "Lage spitzt sich dramatisch zu"

Die 7-Tage-Inzidenz in den Haßbergen beträgt laut Robert-Koch-Institut 530,4 (Stand: 18. November 0.00 Uhr). Damit gilt der Landkreis Haßberge als regionaler Corona-Hotspot, da sowohl die 7-Tage-Inzidenz (über 300), als auch die derzeitige Auslastung der im Leitstellen-Bereich zur Verfügung stehenden Intensiv-Betten (mindestens 80 Prozent) die erforderlichen Schwellenwerte überschritten haben.  

Das Gesundheitsamt Haßberge meldet 108 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 5801 (Stand: 18. November, 12.30 Uhr).  4958 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 750 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Es gibt 20 Corona-Patienten, die stationär in Kliniken behandelt werden, drei davon intensivmedizinisch. In häuslicher Isolation befinden sich 603 Personen. 

Der größte Teil der Neuinfektionen wird entdeckt, da die Betroffenen ein Ergebnis über einen positiven Schnell- oder Selbsttest haben. Es handelt sich überwiegend um Einzelfälle, ein größeres Cluster ist nicht zu erkennen. Aktuell betroffen sind  fünf Einrichtungen, 10 Kindertagesstätten und 18 Schulen mit insgesamt 39 Klassen. Auch bei privaten Feiern und Treffen, innerhalb der Familie und auch bei Vereinstreffen und -aktivitäten finden die Ansteckungen statt. 

"Die Lage ist äußerst angespannt. Ein solches Infektionsgeschehen auf so breiter Ebene zeigt, dass das Virus mitten unter uns ist“, so Landrat Wilhelm Schneider. Umso wichtiger sei es, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt und gut auf sich und seine Nächsten aufpasst. Nachdem mittlerweile erwiesen ist, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können, lautet die dringende Empfehlung:

Jeder ist aufgerufen,

  • freiwillig soziale Kontakte soweit möglich zu vermeiden,
  • sich an die Hygiene-Maßnahmen zu halten
  • Versammlungen und Veranstaltungen nur noch dann abzuhalten oder zu besuchen, wenn diese dringend nötig und nicht aufschiebbar sind,
  • vor dem Besuch von vulnerablen Menschen, einen freiwilligen Selbsttest durchzuführen.

Mit Hochdruck arbeitet das Landratsamt aktuell daran die Kapazitäten im Impfzentrum auszuweiten (von 60 auf 120 pro Tag) und insbesondere das niedrigschwellige Angebot für Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden flächendeckend auszuweiten. Landrat Wilhelm Schneider bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die aktuell sehr dynamische Lage: "Nach der vorgeschriebenen Schließung und Abwicklung der Impfzentren müssen nun kurzfristig völlig neue, dezentrale Strukturen geschaffen werden. Daran arbeiten alle Beteiligten aktuell mit  ganzen Kräften."

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